Kurz: Kommt darauf an.
Ausführlich: Unter dem Wasser fühlen sich die meisten Taucher frei und in keiner Weise eingeengt. Durch die Möglichkeit, sich in der dritten Dimension zu bewegen, gibt es während der Tauchgänge sogar mehr Freiheit als als Land.
Personen mit einer klaustrophobischen Angststörung (Raumangst) erleben das Tauchen sehr unterschiedlich: Während die einen die zusätzliche Freiheit geniessen und keine Verbindung zu ihrer Klaustrophobie erkennen können, fühlen sich andere tatsächlich einengt und reagieren mit Panik. Deshalb muss jeder für sich selbst das Tauchen erleben, um es wirklich beurteilen zu können. Das Tauchen ist kein Sport für jedermann.
Ein Schnuppertauchen ist die einfachste Möglichkeit, um das Tauchen unverbindlich zu erleben. Diese Angebote heissen für gewöhnlich Discover Scuba Diving (DSD), Introductory Scuba Experience, Try Scuba Diving oder Passport Diver. Sie dauern meist etwa einen halben Tag und ermöglichen es, das Gerätetauchen unter professioneller Anleitung und in einer sicheren Umgebung zu erleben. Schon viele, die von Klaustrophobie betroffen sind, haben bei einem Schnuppertauchen den Tauchsport für sich entdeckt und wurden zu begeisterten Tauchern.
Während eines Schnuppertauchens befindet sich der Anfänger immer in unmittelbarer Nähe des Tauchlehrers. Wenn klaustrophobische Gefühle entstehen, kann dies dem Tauchlehrer signalisiert werden und er bringt den Betroffenen sicher zur Wasseroberfläche. Ein Tauchlehrer kann auch in einer Paniksituation für Sicherheit sorgen. Alle Tauchlehrer sind speziell dafür ausgebildet worden, einen in Panik geratenen Taucher in eine sichere Position zu bringen und ihn zu beruhigen.
(Ich bin kein Arzt oder Mediziner und kann nicht für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Angaben auf dieser Webseite garantieren.)