Unsere Angebote

dive.steha.ch ist eine Tauchschule am Bodensee in Romanshorn. Wir tauchen aus Leidenschaft und bilden regelmässig Tauchschüler im Thurgau, St. Gallischen, Liechtenstein und in Graubünden, sowie im ganzen angrenzenden Rheinhalt aus!

Folgendes können wir unseren Kunden bieten:

Unser Angebot im Detail:

Regelmässige geführte Tauchgänge in der Schweiz:

Wir beiten regelmässig Tauchgänge im Walensee, Bodensee, Davosersee Zürichsee, oder im Alten Rhein.

Melde dich heute noch an für einen Geführten Tauchgang.

Erlerne das Tauchen:

Lerne Tauchen und machen einen Open Water Diver-Kurs. (OWD) Tauche in die Unterwasserwelt ein!

Weiterbildungen:

Du bist zertifizierter Taucher und möchtest mehr erleben unter dem Wasser? Wir bieten die folgenden Weiterlungen für dich:

Schnuppertauchen:

Du bist noch nie mit einem Tauchgerät getaucht und möchtest das einmal erleben?

Wir bieten regelmässig Schnuppertauchen (DSD) in einer sicheren Umgebung.

Taucher-FAQ:

Taucher-FAQ - dive.steha.ch
Oft gestellte Fragen und Antworten

Viele deiner Fragen werden wahrscheinlich in unserem Taucher-FAQ beantwortet.

Fragen und Antworten zu:

Falls deine Frage im FAQ nicht beantwortet wurde, kannst du sie uns gerne im Kontaktformular stellen.

Tauchreisen:

Du träumst vom Tauchen im warmen klarem Wasser oder von anderen Abenteuer in einem Ozean?

Verbringe deine Freien/Urlaub zusammen mit erfahrenden Tauchern, irgendwo an einem traumhaften Ort, weit weg von Zuhause. Erlebe das Meer und seine Bewohner ganz intensiv und ohne einen Gedanken an die Sorgen des Alltags.

Informiere dich in unserem Kalender oder dem News-Blog über die bevorstehenden Tauchreisen.


PADI-Tauchausbildungen:

Mentoring und individuelles Training:

Wir sind keine Psychologen, sondern einfach nur Menschen die über langjährige und sehr viel, sehr unterschiedliche Erfahrung im Tauchen, dem Coaching sowie dem Mentoring verfügen. Gerne lassen wir anderen von unserer Taucherfahrung profitieren.

Tauchausrüstung mieten:

Wer keine eigne Tauchausrüstung besitzt, kann die Mietausrüstung dive.steha.ch nutzen. Unsere Mietausrüstung besteht aus aktuellen Modellen und wir warten sie regelmässig.

Über dive.steha.ch

Tauchen lernen im Bodensee

dive.steha.ch ist eine Tauchschule und ein Dive Center am Bodensee und wurde von Stefan gegründet.

Wir sind in Romanshorn unmittelbar am Bodensee zuhause.

Wir tauchen ganzjährig, vorwiegend im nahen Bodensee, Walensee und Untersee. Wir bilden Taucher aus, organisieren Tauchausflüge und Tauchsafaris für ausgebildete Taucher.

Im Kalender kannst du alle von dive.steha.ch geplanten Tauchkurse, Tauchausflüge und Tauchreisen finden.

Wir legen grossen Wert auf die Sicherheit unserer Schüler und versuchen, sie auch für den Schutz der Unterwasserlebewesen zu gewinnen. Wir unterstützen deshalb keine Aktivitäten, die mit der Unterwasserjagd zu tun haben.

Falls du Fragen hast, zögere bitte nicht, uns zu kontaktieren >>

Mehr über unsere Angebot findest du unter folgendem Link:
Unsere Angebote >>

Stefan taucht seit vielen Jahren und arbeitete als Tauchlehrer auf insgesamt fünf Tauchbasen auf unterschiedlichen Kontinenten.

PADI
PADI Instrucor avilable!

Discover Local Diving

Geführte Tauchgänge in der Schweiz
PADI Discover Local Diving

Entdecke die Schweizer Unterwasserwelt - fantastische Abenteuer warten auf dich! Das PADI Discover Local Diving (DLD) ermöglicht dir, in Begleitung eines ortskundigen Guides in lokalen Gewässern zu tauchen. Gerne planen wir für dich ein entspanntes und gleichzeitig erlebnisreiches Abenteuer, das deinen Wünschen und deinem Brevet entspricht.

Während dem PADI Discover Local Diving-Programm erhältst du neben einen professionell geführten Tauchgang auch viele zusätzliche Informationen über See und seine Bewohner.

Auf Anfrage organisieren wir für Teambuildings, Firmenevents, Vereinsveranstaltungen oder Geburtstagsfeiern gerne geführte Tauchgänge mit grösseren Gruppen.

Je nach Jahreszeit und Wetter kann es sein, dass das eine oder andere Gewässer nicht betauchbar ist.

Details zum Schnuppertauchen:

(Klicke auf die Überschriften um mehr zu lesen!)

Anmelden:

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns sehr auf deine Anmeldung:

Kosten:

Priese für das PADI Discover Local Diving in der Schweiz:

  standard privat

Ein geführter Tauchgang im See

120.- CHF 145.- CHF

2 geführte Tauchgänge am gleichen Tag

180.- CHF 210.- CHF

3 geführte Tauchgänge am gleichen Tag

300.- CHF 330.- CHF

Weitere Optionen und die Preise einzelner Kursteile findest du in unseren Preislisten:

Unsere AGBs (PDF)

Wann:

An folgenden Terminen sind bereits geführte Tauchgänge geplant. Du kannst gerne an einem dieser Tauchgänge teilnehmen:

    Auf Anfrage organisieren wir gerne private Tauchgänge an deinem Wunschtermin und in deinem Wunschgewässer. Bitte teile uns deine Wünsche im Anmeldeformular mit.

    Wo:

    Wir tauchen unter anderem mit unseren Kunden in folgenden Gewässern:

    Wir organisieren auf Anfrage gerne geführte Tauchgänge in einem Gewässer deiner Wahl. Teile uns deine Wünsche bei der Anmeldung mit und wir werden prüfen was möglich ist.

    Dauer und Ablauf:

    Das Discover Loval Diving-Programm dauert normalerweise einen ganzen Vor-, Nachmittag oder einen Abend pro Tauchgang. Das DLD läuft wie folgt ab:

    1. Begrüssung
    2. Papwerwork
    3. Briefing plus erweitertes Briefing zum Gewässer und seinen Bewohnern
    4. Ausrüstung zusammenbauen und anziehen
    5. Tauchgang
    6. Abziehen und Zusammenräumen
    7. Debriefing und Logbuchschrieben

    Es ist möglich, bei uns bis zu drei Tauchgänge am gleichen Tag zu buchen.

    Voraussetzungen:
    • Mindestens ein Brevet als Scuba Diver, Junior Scuba Diver, Open Water Diver, Junior Open Water Diver, Basic Diver oder CAMS* (Ein-Stern) besitzen;
      oder eine gleichwertige Ausbildung.
    • Aktuelles Tauchtauglichkeitsattest von einem Arzt.
    • Je nach Gewässer, Jahreszeit und Tauchplatz kann ein entsprechendes Specialty-Brevet für Bergsee-, Strömungs-, Wrack- oder Tieftauchen nötig sein.
    • Wer in der Nacht tauchen möchte, benötigt min. den Anventure-Tauchgang fürs Nachttauchen.
    • Wer im Trockenanzug tauchen möchte benötigt ein Specialtybrevet fürs Trockentauchen.
    Inbegriffen:

    Folgendes ist im geführten Tauchgang (PADI DLD) inbegriffen:

    • 1 geführter Tauchgang
    • Auf Anfrage und gegen einen Aufpreis, machen wir gerne bis zu drei geführte Tauchgänge pro Tag.
    • Professionelle Anleitung und Begleitung durch einen erfahrenen PADI Divemaster oder Instructor
    • Ausführliche Informationen zum Gewässer und seinen Lebewesen.
    • Guiding
    • erweitertes DLD-Briefing
    • Nutzung der Tauchflasche und Bleigewichten
    • Luftfüllung der Tauchflasche
    • Eintrag ins Logbuch mit Basisstempel
    Mitbringen:

    Der Tauchschüler sollten Taucher zum PADI DLD mitbringen:

    • Badeanzug (oder den Unterzieher wenn du trocken tauchst)
    • Badetuch
    • Tauchbrevet (z.B. OWD, AOWD oder Ein-Stern)
    • Logbuch
    • persönliche ABC-Ausrüstung (Maske, Schnorchel, Flossen und Füsslinge)
    • die eigne Tauchausrüstung oder eine Mietausrüstung
      (Bitte rechtzeitig anfragen, falls du einzelne Teile oder die gesamte Ausrüstung bei uns mieten möchtest.)
    • Etwas alkoholfreies zum trinken
    • Tauchtauglichkeitsattest
    • Gegebenenfalls Geld für allenfalls geplante gemeinsame Mahlzeiten (gemäss Information des Guides)
    • Gute Laune!
    Fotos / Videos:
    Unterwasser-Fotograf (dive.steha.ch)

    Gerne darfst du mit deiner eigenen Kamera während dem DLD fotografieren. Auf Anfrage kannst du eine Unterwasserkamera von uns Mieten. Der Divemaster oder Instructor der das DLD leitet wird selbst keine Fotos unter dem Wasser machen, weil er für deine Sicherheit verantwortlich ist.

    Auf Anfrage organisieren wir gerne einen erfahrenen Unterwasserfotografen, der dein Tauchabenteuer foto- oder videografisch dokumentiert. Frage rechtzeitig nach einem entsprechenden Angebot.

    Fotos während dem DLD:

    pro Tauchgang 150.- CHF
    zusätzliches Fotobuch 120.- CHF
    zusätzlicher USB-Stick 25.- CHF
    Unterwasserdigitalfotokamera mieten pro Tag 33.- CHF
    Action Cam (GoPro oder ähnlich) mit UW-Case 28.- CHF
    Gutschein:

    Gerne stellen wir einen Tauchgutschein aus, damit du das Discover Local Diving an jemandem, der dir am Herzen liegt, verschenken kannst.

    Fragen und Antworten:

    Ist das nicht kalt?

    Kurz: NEIN!


    Ausführlich: Mit der Temperatur verhält es sich ähnlich wie an Land auch: «Es gibt kein zu kaltes Wasser. Es gibt nur falsch angezogene Taucher.» In einem Trockentauchanzug ist es auch in 3°C kaltem Wasser wohlig warm, sofern man genug darunter anzieht.

    Sieht man beim Tauchen was?

    Kurz: JA, klar!


    Ausführlich: Man sieht immer etwas beim Tauchen. In einem Schweizer See gibt es genauso grosse Fischschwärme wie im Meer. Der einheimische Wels kann bis zu drei Meter gross werden, also weit grösser als so mancher Meeresfisch. Neben Fischen sind Muscheln, Schnecken, Krebse, Süsswasserschwämme, Schwebegarnelen, Wasserpflanzen und andere Lebewesen zu bestaunen. Der See kann vor allem im Winter nahezu tot erscheinen. Im Sommer ist er jedoch voller Leben.

    Neben Lebewesen sind für Taucher Wracks, Felswände, Ansaugstutzen der Wasserversorgung oder versunkene Bäume zu erkunden.

    Besonders im Sommer, wenn die Algen im Bodenseewasser zahlreich werden, kann das Wasser zeitweise so trüb werden, dass man wirklich nahezu nichts mehr sieht. Nicht bei jedem Tauchgang muss man etwas sehen. Es ist z.B. eine Herausforderung und gute Navigationsübung, einen bestimmten Punkt unter Wasser ohne grosse Sicht zu finden.

    Ich persönlich und viele andere Taucher geniessen das Schweben in der Schwerelosigkeit während eines Tauchgangs. Dabei muss man nichts sehen. Es gibt keine andere Tätigkeit, bei der ein "normaler" Mensch dem Gefühl eines Weltraumspaziergangs so nahe kommen kann wie bei einem Tauchgang.Swiss Divers - Alles über das Tauchen in der Schweiz

    Mehr Details über das Tauchen in der Schweiz kannst du dir im Forum von SWISS DIVERS erfragen.

    Gibt es im See gefährliche Tiere?

    Kurz: JA, aber nur eines.


    Ausführlich: In Schweizer Gewässern leben etwa 70 unterschiedliche Fischarten. Nicht wenige davon sind vom Aussterben bedroht.

    Der Wels (Silurus glanis) ist das grösste einheimische Wasserlebewesen. Er wird bis zu 3 Meter gross, 150 Kilogramm schwer und über 60 Jahre alt. Trotz seiner eindrücklichen Grösse ist der Wels als äusserst friedlicher und wenig angriffslustiger Fisch bekannt.

    Der mit Abstand aggressivste Fisch in der Schweiz ist sicherlich der Hecht (Esox lucius). Der für andere Fische äusserst gefährliche Jäger hat aber kein Interesse an Menschen und flieht gewöhnlich vor Tauchern. Obwohl man wirklich nicht mit seinen scharfen Zähnen in Berührung kommen möchte, ist kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Taucher ernsthaft von einem Hecht angegriffen worden ist.

    Süsswasserschwämme (Spongillidae) wären beim Verzehr hochgiftig, sind aber selbst bei direkter Berührung total ungefährlich. Während warmer Sommerperioden entwickeln sich Süsswasserquallen (Craspedacusta) in den Schweizer Seen. Diese 2cm grossen Quallen sind aber für Menschen ungiftig und deren Berührung ist schmerzfrei.

    Ein Tier, das Tauchern und anderen Seebesuchern wirklich gefährlich werden kann, schwimmt an der Wasseroberfläche: der Höckerschwan (Cygnus olor). Beim Einstieg und Auftauchen muss man als Taucher darauf achten, Abstand zu Schwänen zu halten. Besonders wenn Jungtiere anwesend sind, können diese imposanten, leicht reizbaren Wasservögel zu einer ernsthafte Bedrohung werden. Der Schwan ist das einzige für Menschen gefährliche Tier in Schweizer Gewässern.

    Warum soll ich in der Schweiz tauchen lernen?

    Kurz: Um die Ferien mehr geniessen zu können.


    Ausführlich: Taucher in New Zealand Es stellt einen Zeitaufwand von mehreren Stunden täglich dar, die Theorie für einen Tauchkurs zu lernen. Die meisten Urlauber wollten jedoch ihre Ferien/ihren Urlaub nicht mit Lernen zubringen.

    Wer einen Tauchkurs zu Hause in der Schweiz absolviert, kann in den Ferien ganz entspannt an geführten Tauchgängen teilnehmen und das Meer geniessen, ohne dort Übungen machen oder Bücher wälzen zu müssen. Im Gegenteil, neben den geführten Tauchgängen bleibt meist noch genug Zeit, um zu relaxen oder das fremde Land zu erkunden.

    Die Ferien sind immer zeitlich beschränkt, was bei einem Kurs zu unnötigem Stress führen kann. Bei einer Tauchausbildung in der Schweiz, herrscht weniger Zeitdruck, weil für die Absolvierung mehr als nur eine oder zwei Wochen zur Verfügung stehen.

    Im See ist das Tauchen anspruchsvoller als im tropischen Meer. Bei einer Tauchausbildung in der Schweiz erlernt man deshalb das Tauchen besser als im tropischen Meer. Taucher, die den See kennen, empfinden das Tauchen im warmen Meer meist als wesentlich einfacher. Auf diese Weise kann man viel entspannter das bunte, warme Meer geniessen.

    Wieso kann es gefährlich sein nach dem Tauchen über einen hohen Pass zu fahren?

    Kurz: Weil dies zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit führen kann!


    Ausführlich: Eistauchen im Silsersee, GraubündenWährend dem Tauchgang wird im Körpergewebe des Tauchers Stickstoff angereichert. Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis all dieser gelöste Sticksoff den Körper wieder verlassen hat. Wird der Umgebungsdruck nach dem Tauchen zu stark reduziert, kann der Stickstoff-Partialdruck (pN2) im Körpergewebe zu hoch werden und es kommt zu einem Ausperlen des gelösten Stickstoffs im Körper. Die dabei entstehenden Gasblasen können leicht zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit (DCS oder DCI) führen.

    Die auslösende Reduktion des Umgebungsdrucks geschieht meistens durch den Aufstieg in grössere Höhen als der Tauchplatz. Dabei kann es sich z.B. um eine Bergwanderung, Skifahren, eine Seilbahnfahrt, das Überqueren eines hohen Bergpasses oder ein Flug mit einem Flugzeug handeln.

    Allgemein wird empfohlen, nach dem Tauchen, für 24 Stunden nicht höher als etwa 300 Meter über den Tauchplatz aufzusteigen. Tauchcomputer können die Zeitdauer, in der man nicht höher aufsteigen sollte, auf die Minute genau berechne. Meist wird dieser Zeitraum nach dem Tauchen als sogenannte "No Flight Time" angezeigt. Abhängig von der Anzahl, Tiefe und Dauer der Tauchgänge, kann es sein, dass man auch schon nach weit weniger als 24 Stunden wieder fliegen oder in die Berge gehen darf.

    Ein Beispiel:
    Es ist generell eine sehr schlechte Idee, unmittelbar nach einem Tauchgang im Walensee (419 m.ü.M.) ins Engadin (ca. 1’200 bis 1'810 m.ü.M) zu fahren. Auf gar keinen Fall sollte man diesen Weg jedoch über den Julier (2’284 m.ü.M) oder Flüela (2’384 m.ü.M) zurücklegen! In Kerenzerberg (743 m.ü.M) über dem Walensee zu übernachten, stellt dagegen kaum ein Risiko dar.

    PS:
    Das Absteigen, tiefer als der Tauchplatz stellt keine Gefahr dar, weil dabei der Umgebungsdrucks erhöht wird.

    Ich bin bisher nur in den Ferien/im Urlaub getaucht und würde gerne auch in der Schweiz tauchen?

    Kurz: Mache deinen ersten Binnensee-Tauchgang zusammen mit einem lokalen Tauchlehrer.


    Ausführlich: Erfahrene Taucher, die schon viele Tauchgänge in warmen, klaren tropischen Gewässern absolviert haben, erleben ihre ersten Tauchgänge in Schweizer Gewässern meist als sehr anspruchsvoll und teilweise auch als total frustrierend. Nicht wenige fühlen sich dabei in ihre Zeit als Tauchanfänger zurückversetzt. Dies hängt mit der Andersartigkeit des Tauchens in Binnengewässern zusammen:

    Der Tauchanzug ist viel dicker, das Wasser kälter und die Sicht begrenzt. Es ist möglicherweise dunkel und die Tarierung reagiert anders als im warmen Salzwasser. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass ein Ferientaucher nicht an solche Bedingungen gewöhnt ist. Er muss zuerst den See kennenlernen und Sicherheit darin finden. Leider unterschätzen viele Ferientaucher diese Akklimatisierung auf fahrlässige Weise. Das leichtfertige Übergehen der Unterschiede endet nicht selten in Stress und Panik unter dem Wasser sowie in Enttäuschung über das Erlebnis. Zahlreiche auf diese Weise frustrierte Taucher tauchen danach nie wieder in der Schweiz und entdecken deshalb auch nie die Schönheiten und Faszination der Schweizer Gewässer.

    ein Egli im 
Vierwaldstättersee Es ist deshalb ratsam, die ersten Tauchgänge in der Schweiz überlegt und mit ortskundiger Begleitung zu unternehmen:

    Es ist sinnvoll, sich bei den ersten Tauchgängen im See von einem lokalen Tauchlehrer begleiten zu lassen. Er kann einen Taucher professionell darauf vorbereiten und kennt die Gegebenheiten im See. Im Gegensatz zu "normalen" Tauchern kann ein Tauchlehrer selbst dann für die Sicherheit sorgen, wenn unter Wasser Überforderung und Panik entstehen.

    Das Tauchen im See ist nicht schwieriger oder weniger interessant als im Meer, es ist nur total anders. Von den ersten Tauchgängen im See – bei denen die meisten Taucher hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt sind – sollte man sich kein allzu grosses Naturerlebnis erhoffen. Wer sich die nötige Zeit nimmt, um sich an die Bedingungen im See zu gewöhnen, wird sich bald darin zurechtfinden und seine Schönheiten und Faszination entdecken.Swiss Divers - Alles über das Tauchen in der Schweiz

    Mehr Details über das Tauchen in der Schweiz kann man sich im Forum von SWISS DIVERS erfragen.

    Ich habe vor Kurzem eine Grundtauchausbildung abgeschlossen. Was nun?

    Kurz: Tauchen, tauchen, tauchen, tauchen...


    Ausführlich: Auch wenn es Anfänger gibt, die selbst vom Gegenteil überzeugt sind, beherrscht in der Praxis kaum jemand kurz nach einem Open Water Diver(OWD)- oder Ein-Stern-Kurs das Tauchen schon wirklich gut. Mit 5 bis 10 Freiwasser-Tauchgängen ist jeder noch ein blutiger Anfänger. Um wirklich entspannt und sicher zu tauchen, benötigt die grosse Mehrheit der Taucher einen Erfahrungsschatz von weit mehr als 50 Tauchgängen.

    Deshalb kann ich allen Anfängern nur empfehlen: tauchen, tauchen, tauchen, tauchen...
    Nur durch regelmässiges Training wird aus einem Anfänger allmählich ein sicherer Taucher, der einen Tauchgang entspannt geniessen kann – "Übung macht den Meister". Schliesse dich einer Tauchgruppe oder einem Tauchverein in deiner Nähe an und nimm regelmässig an deren Tauchgängen teil. Dies ist die beste Möglichkeit, um die taucherischen Fertigkeiten und das Wissen über die Tauchtheorie zu bewahren und zu vertiefen.

    Hat ein Anfänger eine gewisse Tauchroutine erlangt, ist es wirklich lohnenswert, sich weiterzubilden. Nur eine Rescue Diver(RD)- oder Zwei-Stern-Ausbildung versetzt einen Taucher in die Lage, seinem Buddy im Notfall das Leben retten zu können.

    Wieso kann es gefährlich sein nach dem Tauchen über einen hohen Pass zu fahren?

    Kurz: Weil dies zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit führen kann!


    Ausführlich: Eistauchen im Silsersee, GraubündenWährend dem Tauchgang wird im Körpergewebe des Tauchers Stickstoff angereichert. Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis all dieser gelöste Sticksoff den Körper wieder verlassen hat. Wird der Umgebungsdruck nach dem Tauchen zu stark reduziert, kann der Stickstoff-Partialdruck (pN2) im Körpergewebe zu hoch werden und es kommt zu einem Ausperlen des gelösten Stickstoffs im Körper. Die dabei entstehenden Gasblasen können leicht zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit (DCS oder DCI) führen.

    Die auslösende Reduktion des Umgebungsdrucks geschieht meistens durch den Aufstieg in grössere Höhen als der Tauchplatz. Dabei kann es sich z.B. um eine Bergwanderung, Skifahren, eine Seilbahnfahrt, das Überqueren eines hohen Bergpasses oder ein Flug mit einem Flugzeug handeln.

    Allgemein wird empfohlen, nach dem Tauchen, für 24 Stunden nicht höher als etwa 300 Meter über den Tauchplatz aufzusteigen. Tauchcomputer können die Zeitdauer, in der man nicht höher aufsteigen sollte, auf die Minute genau berechne. Meist wird dieser Zeitraum nach dem Tauchen als sogenannte "No Flight Time" angezeigt. Abhängig von der Anzahl, Tiefe und Dauer der Tauchgänge, kann es sein, dass man auch schon nach weit weniger als 24 Stunden wieder fliegen oder in die Berge gehen darf.

    Ein Beispiel:
    Es ist generell eine sehr schlechte Idee, unmittelbar nach einem Tauchgang im Walensee (419 m.ü.M.) ins Engadin (ca. 1’200 bis 1'810 m.ü.M) zu fahren. Auf gar keinen Fall sollte man diesen Weg jedoch über den Julier (2’284 m.ü.M) oder Flüela (2’384 m.ü.M) zurücklegen! In Kerenzerberg (743 m.ü.M) über dem Walensee zu übernachten, stellt dagegen kaum ein Risiko dar.

    PS:
    Das Absteigen, tiefer als der Tauchplatz stellt keine Gefahr dar, weil dabei der Umgebungsdrucks erhöht wird.

    Muss ich mein Tauchbrevet regelmässig erneuern?

    Kurz: Nein.


    Ausführlich:Fische Tauchbrevets verfallen nicht. Sie sind weltweit anerkannte Dokumente, welche belegen, dass ein Taucher eine Tauchausbildung gemäss den jeweils dafür gültigen Standards erfolgreich abgeschlossen hat.

    Wichtig für einen Taucher ist, dass er/sie sein persönliches Logbuch gewissenhaft führt. Das Logbuch dokumentiert nachvollziehbar, wie viel Erfahrung ein Taucher seit seiner Ausbildung sammeln konnte.

    Wer mehrere Jahre lang nicht mehr getaucht ist, hat möglicherweise in der Zwischenzeit wichtige Punkte aus der Tauchtheorie vergessen und einst erlernte Handgriffe fallen nicht mehr so leicht wie damals. Besonders das sichere Beherrschen der Tarierung kann verloren gegangen sein, was ein erhebliches Risiko darstellen kann. Deshalb wird empfohlen, einen sogenannten Refresher-Kurs zu absolvieren, bevor man erneut mit einem Buddy oder einer Gruppe taucht.

    Ich bin ausgebildeter Taucher, aber bin seit Jahren nicht mehr getaucht. Welche Möglichkeiten habe ich, um wieder mit dem Tauchen zu beginnen?

    Kurz: Absolviere einen Refresher-Kurs.


    Ausführlich: Wer mehrere Jahre lang nicht mehr getaucht ist, hat möglicherweise in der Zwischenzeit wichtige Punkte aus der Tauchtheorie vergessen und einst erlernte Handgriffe fallen nicht mehr so leicht wie damals. Besonders das sichere Beherrschen der Tarierung kann verloren gegangen sein, was ein erhebliches Risiko darstellen kann.

    Wer mehrere Jahre gar nicht oder nur selten getaucht ist, sollte deshalb einen sogenannten Refresher-Kurs absolvieren, bevor er erneut mit einem Buddy oder einer Gruppe taucht. Ein Refresher-Kurs dauert ein bis zwei Tage und repetiert die wichtigsten Inhalte einer Grundtauchausbildung in Theorie und Praxis. Die Kosten dafür belaufen sich weltweit auf 50 bis 150 CHF.

    Schliesse dich danach einer Tauchgruppe oder einem Tauchverein in deiner Nähe an und nimm regelmässig an deren Tauchgängen teil. Dies ist die beste Möglichkeit, um die taucherischen Fertigkeiten und das Wissen über die Tauchtheorie zu bewahren und zu vertiefen. Nur regelmässige "Übung macht den Meister."

    Ich bin bisher nur in den Ferien/im Urlaub getaucht und würde gerne auch in der Schweiz tauchen?

    Kurz: Mache deinen ersten Binnensee-Tauchgang zusammen mit einem lokalen Tauchlehrer.


    Ausführlich: Erfahrene Taucher, die schon viele Tauchgänge in warmen, klaren tropischen Gewässern absolviert haben, erleben ihre ersten Tauchgänge in Schweizer Gewässern meist als sehr anspruchsvoll und teilweise auch als total frustrierend. Nicht wenige fühlen sich dabei in ihre Zeit als Tauchanfänger zurückversetzt. Dies hängt mit der Andersartigkeit des Tauchens in Binnengewässern zusammen:

    Der Tauchanzug ist viel dicker, das Wasser kälter und die Sicht begrenzt. Es ist möglicherweise dunkel und die Tarierung reagiert anders als im warmen Salzwasser. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass ein Ferientaucher nicht an solche Bedingungen gewöhnt ist. Er muss zuerst den See kennenlernen und Sicherheit darin finden. Leider unterschätzen viele Ferientaucher diese Akklimatisierung auf fahrlässige Weise. Das leichtfertige Übergehen der Unterschiede endet nicht selten in Stress und Panik unter dem Wasser sowie in Enttäuschung über das Erlebnis. Zahlreiche auf diese Weise frustrierte Taucher tauchen danach nie wieder in der Schweiz und entdecken deshalb auch nie die Schönheiten und Faszination der Schweizer Gewässer.

    ein Egli im 
Vierwaldstättersee Es ist deshalb ratsam, die ersten Tauchgänge in der Schweiz überlegt und mit ortskundiger Begleitung zu unternehmen:

    Es ist sinnvoll, sich bei den ersten Tauchgängen im See von einem lokalen Tauchlehrer begleiten zu lassen. Er kann einen Taucher professionell darauf vorbereiten und kennt die Gegebenheiten im See. Im Gegensatz zu "normalen" Tauchern kann ein Tauchlehrer selbst dann für die Sicherheit sorgen, wenn unter Wasser Überforderung und Panik entstehen.

    Das Tauchen im See ist nicht schwieriger oder weniger interessant als im Meer, es ist nur total anders. Von den ersten Tauchgängen im See – bei denen die meisten Taucher hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt sind – sollte man sich kein allzu grosses Naturerlebnis erhoffen. Wer sich die nötige Zeit nimmt, um sich an die Bedingungen im See zu gewöhnen, wird sich bald darin zurechtfinden und seine Schönheiten und Faszination entdecken.Swiss Divers - Alles über das Tauchen in der Schweiz

    Mehr Details über das Tauchen in der Schweiz kann man sich im Forum von SWISS DIVERS erfragen.

    Weshalb soll ich als OWD- oder Ein-Stern weitere Tauchausbildungen absolvieren?

    Kurz: Um die Sicherheit für deinen Buddy (und dich selbst) zu erhöhen!


    Ausführlich: Der Fokus einer Grundtauchausbildung wie des Open Water Diver(OWD)- oder Ein-Stern-Kurses liegt vorwiegend auf dem Taucher selbst und seinem Umhang mit der eigenen Tauchausrüstung. In einer Advanced Open Water Diver-Ausbildung (AOWD) wird der Taucher zur Wahrnehmung seiner Umgebung, also des Meeres oder Sees animiert. Wenn es um die Rettung, Sicherheitsmassnahmen oder die Tauchgangplanung geht, ist ein Taucher auf dieser Ausbildungsstufe immer noch von seinem Buddy oder einem Guide abhängig. Im Notfall könnte ein OWD-, Ein-Stern- oder AOWD-Taucher seinen Buddy wahrscheinlich nicht retten. Der Buddy könnte ebenso gut einen Solo-Tauchgang machen. Einzig die redundanten Atemluftquellen erhöhen die Sicherheit für den Buddy.

     

    Taucher-Ausbildungslevel

     

    Eine Rescue Diver(RD)- oder Zwei-Stern-Ausbildung lenkt den Fokus des Tauchers auf seinen Buddy. Er lernt, wie er seinen Buddy im Notfall retten kann, und vergrössert sein Wissen über die Tauchmedizin und Tauchgangplanung erheblich. Erst nach einer solchen Ausbildung kann ein Taucher wirklich Verantwortung für seinen Buddy übernehmen.

    Trotzdem muss hier betont werden, dass die Taucherfahrung ebenso wichtig ist wie eine solide Tauchausbildung. Ein RD- oder Zwei-Stern-Taucher, der selbst nicht gut tauchen kann, wird trotz seiner Ausbildung seinem Buddy wenig helfen können.

    Je mehr Taucher in einer Gruppe über eine RD-, Zwei-Stern- oder höhere Brevetierung verfügen, desto sicherer wird das Tauchen für alle Mitglieder der Gruppe. Nicht jeder Taucher muss eine Divemaster- oder Drei-Stern-Brevetierung anstreben. Eine RD- oder Zwei-Stern-Ausbildung ist jedoch eine wirklich lohnenswerte Investition in die Sicherheit des Buddys und letztlich auch in die eigene Sicherheit.

    Welche Vorteile bietet Nitrox?

    Kurz: Es ermöglicht längere Tauchgänge.


    Ausführlich:ein Taucher im Bodensee Nitrox ist ein alternatives Atemgasgemisch, bestehend aus normaler Luft, die mit einem Sauerstoffanteil von 21 bis 60% angereichert wurde. Nitrox wird teilweise auch als Enriched Air, Save Air, EAN oder EANx bezeichnet.

    Nitrox ermöglicht im Vergleich zu normaler Luft längere Tauchgänge. Mit zunehmendem Sauerstoffanteil verringert sich jedoch auch die maximal empfohlene Tauchtiefe. Wer mit Nitrox mehrere Tauchgänge an einem Tag absolviert, fühlt sich in der Regel weniger müde als jemand, der mit Luft taucht.

     

    NITROX

     

    Der erhöhte Sauerstoffanteil in Nitrox-Gemischen bringt mehrere, nicht unerhebliche technische wie medizinische Gefahren mit sich. Deshalb sollte jeder, der mit Nitrox tauchen möchte, eine Ausbildung dafür absolviert haben.

    Muss ich mich als Taucher zusätzlich versichern?

    Kurz: Jein... Kommt darauf an, wie und wo man taucht.


    Ausführlich: ein Taucher im BodenseeGrundsätzlich sind vier unterschiedliche Ausgangslagen zu unterscheiden:

    1. Ein in der Schweiz wohnhafter Sporttaucher (max. 40 Meter Tauchtiefe) verunfallt beim Tauchen innerhalb der Schweiz:

      In diesem Fall sind alle Rettungs-, Behandlungs- und grösstenteils auch die Folgekosten durch die obligatorische Grundversicherung der Krankenkasse (KVG) und die Unfallversicherung (NBU) gedeckt. Ein Tauchunfall wird in diesem Fall wie jeder andere Sportunfall im Breitensport gehandhabt. Es ist keine spezielle Versicherung notwendig.
    2. Ein in der Schweiz wohnhafter technischer Taucher verunfallt während eines Tauchgangs, der tiefer als 40 Meter ging: 

      Gemäss der SUVA ist das Tauchen in einer Tauchtiefe von über 40 Metern eine Risikosportart. Dieser Argumentation schliessen sich auch die meisten anderen Schweizer Versicherer an. Deshalb ist nur ein kleiner Teil der Rettungs-, Behandlungs- und Folgekosten durch die obligatorische Grundversicherung der Krankenkasse (KVG) oder durch die Unfallversicherung (NBU) gedeckt. Ambitionierte Taucher, die gerne in grössere Tiefen (mehr als 40 Meter) vordringen, sollten sich deshalb zusätzlich versichern.
    3. Ein Taucher mit einer Tauchguide- oder Tauchlehrer-Brevetierung begleitet eine Gruppe. Ein oder mehrere Mitglieder dieser Gruppe verunfallen während eines Tauchgangs:

      In diesem Fall ist es durchaus möglich, dass ein Schweizer Gericht beim Guide oder Tauchlehrer eine Mitschuld am Unfall sieht. Dies kann selbst dann der Fall sein, wenn der Guide oder Tauchlehrer nicht direkt vom Unfall betroffen war und die Gruppe nicht führte. Deshalb sollten sich alle Taucher, die eine höhere Ausbildung wie den Divemaster, Drei-Stern-Taucher oder höher abgeschlossen haben, zusätzlich versichern.
    4. Ein in der Schweiz wohnhafter Taucher verunfallt während eines Tauchgangs in einem ausländischen Gewässer:

      In diesem Fall ist nur ein kleiner Teil der der Rettungs-, Behandlungs- und Folgekosten durch die obligatorische Grundversicherung der Krankenkasse (KVG) oder durch die Unfallversicherung (NBU) gedeckt. So schliessen die meisten Krankenkassen z.B. eine Druckkammerbehandlung im Ausland selbst dann aus, wenn eDivers Alert Networkine Zusatzversicherung über Krankenkassenleistungen während eines Auslandsaufenthalts abgeschlossen wurde. Deshalb sollten sich alle Taucher, die ausserhalb der Schweiz tauchen wollen, zusätzlich versichern.

    aquamed DAN, Aquamed oder der SUSV1 bieten speziell auf die Bedürfnisse von Tauchern abgestimmte Versicherungspakete an. Taucht man im Ausland, ist auch eine Rega-Gönnerschaft sinnvoll, um allfällige Rücktransporte in die Schweiz nicht selbst tragen zu müssen.

    Als Tauchschüler ist man für die Dauer der Ausbildung oft durch die Haftpflichtversicherung der Tauchschule oder des Tauchlehrers ausreichend versichert. Bei Unklarheiten sollte der ausbildende Tauchlehrer darüber detaillierte Auskunft geben können.

    Schweizer Unterwasser-Sport-VerbandAls ausbildender Tauchlehrer sollte man sich mit einer speziellen Haftpflichtversicherung gegen Schäden versichern, die einem Tauchschüler entstehen können. Teilweise schliessen Tauchschulen und Vereine solche Versicherungen pauschal für alle Ausbildenden in ihrer Firma/ihrem Verein ab.

    Für den Versicherungsschutz von Unterwasserarbeitern, Einsatz- oder Forschungstauchern gelten teilweise abweichende Bestimmungen, die sich aus dem Arbeits- oder anderem Recht ergeben.

    1) in Zusammenarbeit mit einer Versicherung.

    (Ich bin kein Jurist und kann nicht für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Angaben auf dieser Webseite garantieren.)

    Wie oft muss ich die Tauchtauglichkeitsuntersuchung wiederholen?

    kurz: Mindestens alle drei Jahre oder sogar jedes Jahr.


    Ausführlich: In der Schweiz und Deutschland wird empfohlen, die Tauchtauglichkeitsuntersuchung nach zwei bis drei Jahren zu wiederholen sowie vor dem 18. und ab dem 40. Lebensjahr jährlich durchführen zu lassen. In einigen Ländern ist eine jährliche Wiederholung der Tauchtauglichkeitsuntersuchung gesetzlich vorgeschrieben. Deshalb sollte man sich vor den Tauchferien oder dem Tauchurlaub diesbezüglich über die lokalen Bestimmungen informieren.

    Logo-SUHMSGrundsätzlich kann jeder Hausarzt die Tauchtauglichkeit untersuchen und bestätigen. Dazu druckt man am einfachsten das entsprechende Formular (siehe unten) des SUHMS aus und bringt es zum Arzttermin mit. Wer seinem Hausarzt diese Untersuchung nicht zutraut oder aus anderen Gründen unsicher ist, kann auch einen speziell ausgebildeten Tauchmediziner konsultieren. (siehe unten) 

    Die Formulare und nützliche Informationen des SUHMS für die Tauchtauglichkeitsuntersuchung:

     

    Muss ich in der Schweiz immer eine Taucherflagge aufstellen? Und welche Flagge ist die richtige?

    Kurz: Falls es Boote im Gewässer gibt, muss in der Schweiz immer die Alphaflagge aufgestellt werden.


    Ausführlich: Es gibt zwei Arten von Taucherflaggen:

    1. AlphaflaggeDie Alphaflagge, Alpha-Wimpel oder Doppelstander A genannte blau-weisse Flagge, welche Teil des internationalen nautischen Flaggenalphabet ist und in der internationalen Schifffahrt die folgende Bedeutung hat: «Ich habe Taucher unten, Abstand halten, bei langsamer Fahrt.»
    2. Das amerikanische rot-weisse Michigan-Flagge genannte Tauchsignal gilt nur in einigen US-Bundesstaaten und kanadischen Provinzen offiziell als Taucherflagge.

    Die Michigan-Tauchflaggerot-weisse Michigan-Tauchflagge ist in der breiten Öffentlichkeit viel bekannter und wird viel stärker mit dem Tauchen assoziiert als die blau-weisse Alphaflagge. Trotzdem ist die Michigan-Tauchflagge weder nach den Regeln der internationalen Seefahrt noch gemäss den meisten nationalen Gesetzen und Verordnungen (mit Ausnahme einiger Gebiete in Nordamerika) ein offizielles Schifffahrtszeichen. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Alphaflagge um das in der Schweiz, ganz Europa, Ägypten, Australien, Neuseeland, Südafrika, Kenia, Japan und grossen Mehrheit aller Länder offiziell gültige Schifffahrtszeichen, um «Taucher im Wasser» zu signalisieren. Selbst die US-Navy und -Coast Guard nuten ausschliesslich die Alphaflagge. Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR), welche Teil des internationalen Seerechts sind und von der IMO veröffentlicht wurden, beschreiben in der Regel 27 die Nutzung der Alpha-Flagge als Taucherflagge. Die Michigan-Tauchflagge verbreitete sich wahrscheinlich nur dank den grossen amerikanischen Tauchorganisationen weltweit. Sie besitzt an den meisten Orten jedoch einzig eine dekorative Funktion.

    An allen Schweizer Gewässern, wo es Wasserfahrzeuge gibt und worin man tauchen will, ist eine Alphaflagge gut sichtbar aufzustellen. Mit Wasserfahrzeugen können in diesem Zusammenhang sowohl grosse Kursschiffe als auch kleinste Ruderboote gemeint sein. Die Alphaflagge muss während der ganzen Zeit des Tauchgangs am Ein- und Ausstieg oder auf dem Tauchboot vom Wasser her gut sichtbar sein. Die hier beschriebene Taucherflaggen-Pflicht ist in der Schweiz durch die Eidgenössische Binnenschifffahrtsverordnung (in Artikel 32) verbindlich geregelt. Bei Nichtbeachten dieser gesetzlichen Vorschriften erhebt die Polizei eine Busse von 200.- CHF pro Taucher.

    In Deutschland und Österreich gelten je nach Gewässer unterschiedliche Regeln. Für den Bodensee, Alpen- und Hochrhein gilt auch auf der deutschen und österreichischen Seite eine Taucherflaggen-Pflicht – ganz ähnlich wie in der Schweiz. In anderen Ländern gibt es teilweise keine Vorschriften oder die Regeln sind anders. Deshalb informiert man sich am besten bei einer lokalen Tauchbasis über die Regeln, bevor man auf eigene Faust im Ausland taucht.

    (Ich bin kein Jurist und kann nicht für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Angaben auf dieser Webseite garantieren.)

    Wieso kann der Alkoholkonsum in Verbindung mit dem Tauchen gefährlich sein?

    Kurz: Hauptsächlich darum, weil Alkohol den Körper stark dehydriert.


    Ausführlich: Zuerst die Entwarnung: In den Tauchferien oder im Tauchurlaub muss man nicht auf Alkohol (Ethanol) verzichten, sofern man einige Regeln beachtet und stets massvoll trinkt. Der Alkoholkonsum hat auf den menschlichen Körper und Geist diverse Auswirkungen, von denen jede für sich alleine einen Tauchunfall begünstigen kann. Einige Beispiele für Symptome von Alkohol sind:

    • Die Blutgefässe werden erweitert.
    • Die Wahrnehmung von Wärme und Kälte wird beeinträchtigt.
    • Die Reaktionsgeschwindigkeit wird deutlich verlangsamt.
    • Gefahren werden falsch eingeschätzt. Übermässige Euphorie.
    • Der Abbau des Alkohols im Blut belastet die Leber.
    • Alkohol kurbelt die Aktivität der Nieren massiv an.

    Das für das Tauchen bedeutendste Symptom ist das letztere. Schon ohne Alkohol stehen Gerätetaucher oft in der Gefahr, zu dehydrieren. Sie atmen sehr trockene Luft und die Nierenaktivität wird durch den erhöhten Druck beim Tauchen angeregt. Viele Taucher verspüren deswegen am Ende eines Tauchgangs starken Harndrang.

    Die Dehydration ist ein nicht seltener Auslöser für die sogenannte Taucherkrankheit (kurz DCS oder auch Dekompressions- respektive Caissonkrankheit). Bei einer Dehydration wird im Körper der Abbau des während eines Tauchgangs angereicherten und für eine DCS verantwortlichen Stickstoffs stark verlangsamt. Deshalb kann es unter Alkoholeinfluss zu einer DCS kommen, obwohl alle normalerweise empfohlenen Limiten eingehalten wurden. Kein Tauchcomputer und keine Tauchtabelle berücksichtigen den verlangsamten Abbau von Stickstoff aufgrund von Alkohol oder Dehydration.

    Deshalb sollte man mehrere Stunden (mind. 6 Stunden) vor einem Tauchgang keinen Alkohol trinken. Nach dem Tauchen kann man sich problemlos ein Deko-Bier (-Wein, -Whisky oder so) genehmigen. Dabei sollte man Mass halten. Selbst mehrere Stunden nach einem Tauchgang können übermässiger Alkoholkonsum und Dehydration noch zu einer DCS führen. Sehr wichtig ist auch, dass man neben einzelnen alkoholischen Getränken genügend alkoholfreie Getränke (etwa 2.5 Liter pro Tag) zu sich nimmt, um einer Dehydration vorzubeugen. Cola, Kaffee, Schwarztee oder Eistee sind dabei nicht die beste Wahl, weil sie ebenfalls den Körper dehydrieren.

    Alle anderen Rauschmittel und Medikamente (sowohl illegale Drogen als auch rezeptpflichtige Medikamente und frei erhältliche Heilmittel) stellen ebenso eine potenzielle Gefahr beim Tauchen dar. Auch das Rauchen zählt dazu. Besteht eine Unsicherheit wegen eines Rauschmittels oder Medikaments, auf das man nicht verzichten kann, sollte man vor dem Tauchen einen Tauchmediziner konsultieren. Der SUHMS führt eine aktuelle Liste aller Tauchmediziner in der Schweiz: Liste (PDF, 26KiB)

    Mehr Fragen und Antworten:

    Fragen:
    • Viele Fragen zum Tauchen im See werden in unserem Taucher-FAQ beantwortet: Taucher-FAQ
    • Für alle anderen Fragen bitten wir dich das Kontaktformular zu benutzen: Kontaktformular


    PADI-Tauchausbildungen:

    Open Water Diver – Tauchen lernen

    Beginnertauchkurs

    Der PADI Open Water Diver (OWD) ist ein Einsteigerkurs, der keine Vorkenntnisse übers Tauchen voraussetzt. Der OWD ist die weltweit am häufigsten absolvierte Tauchausbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

    Dieser Anfängertauchkurs öffnet dir die Tür zu einer ganz neuen Welt. Du lernst im Wasser zu schweben und wirst staunen, was es unter Wasser alles zu entdecken gibt. Ausserdem lernst du, einfache Tauchgänge zu planen und mit einem Tauchcomputer umzugehen. Mit dem OWD-Brevet bist du als Tauchpartner weltweit anerkannt. Du wirst Teil der weltweiten Tauchergemeinschaft und hast viele Möglichkeiten, dich weiterzubilden und deine Taucherfahrung zu erweitern.

    Details zum OWD-Kurs:

    (Klicke auf die Überschriften um mehr zu lesen!)

    Anmelden:

    Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns sehr auf deine Anmeldung:

    Kosten:

    Priese für die Anfängerkurse:

     

    Standardkurs

    Privatkurs

    PADI Open Water Diver

    740.- CHF

    890.- CHF

    PADI Scuba Diver

    520.- CHF

    550.- CHF

    Weitere Optionen und die Preise einzelner Kursteile findest du in unseren Preislisten:

    Unsere AGBs (PDF)

    Wann:

    An folgenden Terminen ist bereits ein Strandkurs geplant. Du kannst gerne an einem dieser OWD-Kurse teilnehmen:

    Auf Anfrage organisieren wir gerne einen privaten Tauchkurs an deinem Wunschtermin. Bitte teile uns deine Wünsche im Anmeldeformular mit.

    Wo:

    1.

    Die 5 Theorielektionen und die Wiederholungsfrage arbeitest du, wo immer du willst, am Computer, Tablet oder Smartphone durch. Das eLearning funktioniert überall, wo es eine Internetverbindung gibt. Zusammen mit deinem Tauchlehrer überprüfst du deinen Lernerfolg anhand eines Quick Reviews mit 15 Multiple-Choice-Fragen.

    2.

    Die 5 Poollektionen finden statt im:

    1. Im Freibad Seebad Romanshorn, im Sommer (Juni bis August)
    2. Im Hallenbad in Romanshorn, im Winter (September bis April)

    Auf Anfrage organisieren wir gerne ein privater Tauchkurs, in einem dafür geeigneten Pool, nach deiner Wahl.

    3.

    Die 4 Freiwasserlektionen finden an einem Schweizer See statt. Dies sind normalerweise:

    • Bodensee
    • Walensee
    • Zürichsee

    Wichtig:
    Die Wahl des Sees kann sich aufgrund der Sichtverhältnisse und des Wetters kurzfristig ändern. Dein Tauchlehrer wird dich rechtzeitig über den jeweiligen Treffpunkt informieren.

    Auf Anfrage organisieren wir gerne einen Tauchkurs in einem geeigneten Gewässer nach deiner Wahl.

    Dauer und Ablauf:

    Ein PADI OWD-Kurs besteht aus den 4 Modulen:

    Ein OWD-Kurs kann sehr individuelle gestaltet werden. Gerne planen wir für dich ein Privatkurs gemäss deinen individuellen Wünschen.

    Normalerweise sind 5 Abende während der Arbeitswoche plus ein ganzes Wochenende (Ganztage) nötig um diesen Kurs erfolgreich zu absolvieren.

    Für das selbständige Theoriestudium wird empfohlen, ca. 1 bis 2 Stunden Zeit zu reservieren für jedes Kapitel.

    Voraussetzungen:

    Für dem Open Water Diver (PAID OWD) muss der Teilnehmer die folgenden Punkte erfülle:

    • Mindestens 15 Jahre alt.
      Jugendliche von 10 bis 14 Jahren können einen Junior Open Water Diver (JOWD) absolvieren.
    • Ohne Auftriebshilfe eine Strecke von mindestens 300 Meter schwimmen können.
    • Aktuelles Tauchtauglichkeitsattest von einem Arzt.
    • PC, Tablet oder Smartphone sowie eine Internetverbindung nutzen könnten.
    Inbegriffen:

    Folgendes ist in diesem Tauchkurs (PADI OWD) inbegriffen:

    • Professionelle Anleitung und Begleitung durch einen erfahrenen PADI Instructor
    • 5 Theorielektionen im eLearning auf dem PC, Tablet oder Smartphone
    • Wiederholungsfragen online
    • Theorieprüfung online
    • Quick Review beim Instructor
    • 5 Unterwasserlektionen im Schwimmbad
    • 4 Freiwassertauchgänge im See
    • Briefing respektive Debriefing durch den Instructor vor und nach jedem Tauchgang.
    • Benutzung der Tauchausrüstung (exkl. Maske, Schnorchel, Flossen, Handschuhe und Füsslinge)
    • 9 Füllungen der Druckluftflaschen
    • Schwimmbadeintritte
    • Brevetierung und Registrierung bei PADI
    Mitbringen:

    Der Tauchschüler sollte folgende Gegenstände zum OWD mitbringen:

    • Badeanzug
    • Badetuch
    • persönliche ABC-Ausrüstung (= Maske, Schnorchel, Flossen und Füsslinge.
      Eine ABC-Ausrüstung bei uns für ca. 350.-CHF gekauft werden.
      )
    • Etwas Alkoholfreies zum trinken
    • Tauchtauglichkeits-Attest
    • Gegebenenfalls Geld für allenfalls geplante gemeinsame Mahlzeiten (gemäss Information des Tauchlehres)
    • Gute Laune!
    Möglichkeiten nach diesem Tauchkurs:

    Als brevetierter PADI Open Water Diver hast du unteranderem die folgenden Möglichkeiten:

    PADI Junior Open Water Diver – für Kinder und Jugendliche:

    Der PADI Junior Open Water Diver (JOWD) und der PADI Junior Scuba Diver (JDS) vermitteln altersgerecht die gleichen theoretischen und praktischen Inhalte wie die entsprechenden Tauchkurse für Erwachsene. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Junior Brevets in der maximalen Tauchtiefe begrenzt sind. Ausserdem sind die Eigenschaften, die ein Buddy eines Junior-Tauchers mitbringen muss, genau bestimmt.

    Lese genauere Details dazu in folgendem Dokument: Junior-Brevets (PDF)

    Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren können ein PADI Junior-Brevet erwerben. Abgesehen vom Alter sind die Anforderungen und Kosten für JOWD und JSD identisch mit denen für Erwachsene. Nach dem Erreichen von 15 Jahren kann der JOWD in einen Erwachsenen-OWD umgewandelt werden.

    Auf Anfrage organisieren wir gerne JOWD-Privatkurse an dem nur Kinder oder Jugendliche teilnehmen. Es ist aber auch möglich, Junior-Tauchschüler zusammen mit Erwachsenen in einem Standardkurs zu unterrichten. Eltern und Kinder können sogar gemeinsam tauchen lernen. So kann das Kindertauchen zu einem grossartigen Erlebnis für die ganze Familie werden.

    OWD mit anderen Tauchausbildungen kombinieren Prackages:

    Der PADI Open Water Diver kann als Package mit anderen Tauchausbildungen kombiniert werden. Du kannst direkt an den OWD die folgenden Kurse anschliessen und von einem Rabatt profitieren, wenn du vor Beginn das gesamte Package bezahlst und innerhalb von einem Jahr die Tauchkurse abschliesst.

    Packages:

    Die Preise für diese Packages findest du in der Preisliste.

    Wir beraten dich gerne persönlich, wenn du ein ganz anderes Paket suchst.

    PADI Scuba Diver – der halbe OWD:

    Der PADI Scuba Diver (SD) entspricht dem halben PADI Open Water Diver-Kurs und vermittelt alle Kenntnisse und Fertigkeiten, um geführt von einem PADI Instructor oder PADI Divemaster im See oder Meer tauchen zu können.

    Der SD ist eine gute Möglichkeit für Tauchschüler, die nicht genügend Zeit haben oder mental oder physisch nicht in der Lage sind, den vollständigen OWD zu absolvieren, trotzdem ein Tauchbrevet zu erlangen. Die Inhalte des SD werden an einen späteren PADI OWD Kurs angerechnet, so dass dieser jederzeit in verkürzter Form vervollständigt werden kann.

    Der PADI Scuba Diver-Kurs beinhaltet:

    1. drei Theorielektionen mit Wiederholungsfragen,
    2. drei Schwimmbadlektionen,
    3. zwei Freiwassertauchgänge im See oder Meer auf max. 12 Meter.

    Die Voraussetzungen sind die gleichen wie für einen OWD-Kurs.

    Ein PADI SD-Taucher darf nach erfolgreichem Abschluss des Tauchkurses bis zu einer maximalen Tiefe von 12 Metern tauchen. (beim OWD 18 Meter) Ausserdem darf ein PADI SD-Taucher nur in Begleitung eines PADI Instructors oder PADI Divemasters tauchen.

    Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren können einen PADI Junior Scuba Diver-Kurs (JSD) absolvieren.

    Einzelne Teile des OWD absolvieren Module:

    Durch die modulare Struktur des PAID OWD-Kurses ist es möglich, einzelne Module zu absolvieren und die restlichen zu einem späteren Zeitpunkt oder an einem anderen Ort, bei einem anderen PADI Instructor fortzusetzen. So ist es z.B. möglich, die Theorie- und Schwimmbadlektionen in der Schweiz und die Freiwassertauchgänge später bei einer anderen Tauchschule am Meer zu absolvieren. Um ein Tauchbrevet zu erlangen, müssen alle Module erfolgreich abgeschlossen werden.

    Der PADI OWD kann in die folgenden drei Module aufgeteilt werden:

    1. fünf Theorielektionen und eine Theoriprüfung,
    2. fünf Schwimmbadlektionen,
    3. vier Freiwassertauchgänge im See oder Meer.

    Jedes dieser drei Module kann einzeln bei uns gebucht werden.

    Ein OWD-Kurs kann jederzeit unterbrochen und innerhalb von 12 Monaten fortgesetzt werden. Dazu stellt der Tauchlehrer ein sogenanntes Überweisungsformular aus. Damit kann der Tauchkurs bei jedem PADI Instructor weltweit fortgesetzt werden.

    Wichtig: Diese Überweisung und Kursfortsetzung funktioniert nur von einem PADI Instructor zu einem anderen PADI Instructor.

    Fotos:

    Während den Kurstauchgängen musst du dich voll und ganz auf das Lernen bzw. dein Tauchlehrer sich auf das Unterrichten und deine Sicherheit konzentrieren können. Deshalb werdet ihr beide während dieses Kurses keine Unterwasserfoto- oder Videoaufnahmen machen können.

    Pries für ca. 20 professionelle Unterwasserfotos während deinem Tauchgang:

    pro Tauchgang / Lektion 150.- CHF
    zusätzliches Fotobuch 120.- CHF
    zusätzlicher USB-Stick 25.- CHF
    Gutschein:

    Gerne stellen wir einen Tauchgutschein aus, damit du den Open Water Diver an jemandem, der dir am Herzen liegt, verschenken kannst.

    Fragen und Antworten:

    Das folgende FAQ beantwortet die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden:

    Wie läuft ein Open Water Diver-Kurs ab?

    Kurz: Theorie-, Schwimmbad- und Freiwasserlektionen.


    Ausführlich: Ein PADI Open Water Diver (OWD)-Kurs gliedert sich in drei Teile:

    1. Theorielektionen und theoretische Prüfung,
    2. Praxislektionen im Schwimmbad und
    3. Praxislektionen im Freiwasser.

    Der Tauchschüler arbeitet vor Kursbeginn selbstständig, die 5 Theorielektionen im eLearning durch. Dazu ist ein Computer, Tablet oder Smartphone und eine stabile Internetverbindung erforderlich. Alternativ kann die Theorie auch mit dem OWD-Manual, -Videos und gegen Aufpreis, in Papierform gelernt werden.

     

    Ablauf OWD  

    Zu Beginn des OWD-Kurses gibt es einige Dokumente zu unterzeichnen, die das rechtliche Verhältnis zwischen dem Tauchschüler, dem Tauchlehrer, der Tauchschule und PADI regeln. Meist werden auch die Kontaktdaten erfasst und der Gesundheitszustand des Tauchschülers dokumentiert.

    In 5 Schwimmbadlektionen werden insgesamt 42 Grundfertigkeiten des Tauchens erlernt und bei mehrmaligen Wiederholungen geübt. Der Tauchlehrer erklärt alles Schritt für Schritt und sorgt für die Sicherheit seiner Schüler. Es ist gut möglich, dass ein Divemaster dem Instructor (Tauchlehrer) während der Ausbildung assistiert. Die Schwimmbadlektionen können parallel zum Erlernen der Theorie stattfinden. Anstelle eines Schwimmbeckens kann es sich auch um eine seichte Stelle ohne Strömung in einem See oder Meer handeln. Eine Lektion dauert in der Regel etwa 20 bis 45 Minuten.

    Nach dem Abschluss der ersten 3 Theorie- und Schwimmbadlektionen können die ersten Freiwasserlektionen im See oder Meer erfolgen. Insgesamt gibt es im OWD-Kurs 4 Freiwasser-Tauchgänge. Der Tauchlehrer erklärt alles dafür Nötige und sorgt für die Sicherheit aller Schüler. Während jedes Freiwassertauchgangs werden in einem ersten Teil die im Schwimmbad erlernten Fertigkeiten repetiert. Der Tauchlehrer bewertet dabei, ob der Tauchschüler diese Fertigkeiten sicher genug beherrscht. Im zweiten Teil jedes Freiwassertauchgangs wird die Unterwasserwelt unter Führung des Tauchlehrers erkundet. Ein Tauchgang dauert in der Regel etwa 20 bis 45 Minauten.

    Nachdem alle 9 Tauchgänge erfolgreich absolviert worden sind, der Tauchschüler die theoretische Prüfung bestanden hat und der Kurs bezahlt worden ist, überreicht der Tauchlehrer dem Tauchschüler ein provisorisches OWD-Brevet. Das definitive Brevet im Kreditkartenformat wird dem Taucher von PADI per Post nach Hause zugestellt.

    Ist die Theorie des Open Water Diver-Kurses schwierig?

    Kurz: Nein, in der Regel nicht.


    Ausführlich: Die 5 Theoriekapitel im eLearning stellen keine besonders hohen intellektuellen Anforderungen. Es ist jedoch von Vorteil, wenn der Tauchschüler über ein Grundverständnis der Mathematik, Physik, Pneumatik und Medizin verfügt.

    Zu jeder Theorieeinheit gehören das Lesen der Tehorie, das Beantworten der Knowledge-Review-Fragen und das Schauen des dazugehörigen Videos. Der Tauchschüler lernt die 5 Theoriekapitel normalerweise selbstständig vor Kursbeginn auf einem Computer, Tablet oder Smartphone. Man sollte den Zeitaufwand, der für das Erlernen der Theorie nötig ist, nicht unterschätzen: Es wird empfohlen, für jedes Kapitel 1 bis 3 Stunden Zeit einzuplanen. Parallel zum Erlernen der Theorie können bereits praktische Lektionen im Wasser stattfinden.

    Alternativ kann die Theorie auch mit dem OWD-Manual, -Videos und gegen Aufpreis, in Papierform gelernt werden.

    Für Tauchschüler mit Lernschwierigkeiten (z.B. Legasthenie oder Dyskalkulie) oder mit unzureichenden Sprachkenntnissen können spezielle Lernformen wie der Frontalunterricht oder zusätzliche Lektionen mit einem Tauchlehrer sinnvoll sein. Für jeden Schüler wird individuell die optimale Form gesucht.

    Gibt es im Open Water Diver-Kurs eine Prüfung?

    Kurz: JA.


    Ausführlich: Der Tauchschüler beantwortet im eLearning die Knowledge Reviews und die sogenannten Quizze (eine Art Mini-Zwischenprüfung mit jeweils 10 Fragen) zu jedem der 5 Theoriekapitel. Dies ermöglicht den Tauchschülern, die Lerninhalte zu repetieren und zu vertiefen. Unklarheiten können im Gespräch mit dem Tauchlehrer ausgeräumt werden.

    In der theoretischen Abschlussprüfung, die im  eLearning enthalten ist, sind im Multiple-Choice-Verfahren 50 Fragen zu allen Inhalten der 5 Kapitel der PADI Open Water Diver (OWD)-Theorie zu beantworten. Es gibt kein Zeitlimit bei dieser Prüfung. Es müssen jedoch mindestens 38 Fragen (75%) korrekt beantwortet werden. Gelingt dies nicht, kann die Abschlussprüfung beliebig oft wiederholt werden, bis die nötige Punktzahl erreicht wird.

    Der PADI Instructor überprüft am Beginn des Tauchkurses den theoretischen Lernerfolg der Tauchschüler mit einem Quick Review, welches 15 Multiple-Choice-Fragen umfasst.

    Bei der theoretischen Abschlussprüfung und den Quizze entstehen die meisten Fehler deshalb, weil die Tauchschüler die Fragen und Antwortmöglichkeiten zu ungenau lesen. Deshalb empfiehlt es sich, sich die nötige Zeit zum genauen Lesen zu nehmen.

    Es gibt keine praktische Prüfungen im PADI Open Water Diver-Kurs. Der Tauchlehrer beurteilt die Fortschritte des Tauchschülers fortlaufend. Jede Fertigkeit, die im Wasser geübt wird, bewertet der Tauchlehrer. Entspricht die Ausführung der jeweiligen Übung noch nicht den von PADI vorgegebenen Anforderungen, lässt der Tauchlehrer den Schüler die Übung wiederholen. Erst wenn der Tauchschüler alle praktischen Fertigkeiten des OWD sicher beherrscht, kann er als OWD brevetiert werden.

    Wie kann ich mich auf den Open Water Diver-Kurs vorbereiten?

    Kurz: Tauchtauglichkeitsuntersuchung, körperliche Fitness, gesunde Ohren und das OWD-Manuel lesen.


    Ausführlich: 

    1. Bevor man einen Tauchkurs beginnt, sollte man sich von einem Arzt die Tauchtauglichkeit bestätigen lassen. Es gibt einige körperliche und psychische Erkrankungen, bei denen das Tauchen lebensgefährlich sein kann. Solchen Risiken versucht eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung vorzubeugen. Das Formular, das man zur Untersuchung mitbringen sollte ist unter folgendem Link zu finden: Tauchtauglichkeits-Attests  >> (PDF)
    2. Das Tauchen ist keine Hochleistungssportart und wird von Tauchern meist als nicht besonders anstrengend empfunden. Viele Bewegungen fallen im Wasser leichter als an Land. Diese Tatsache täuscht jedoch leicht darüber hinweg, dass das Tauchen durchaus einige Anforderungen an die Fitness stellt: Bei einem Tauchgang schwimmt der Taucher teilweise mehr als eine Stunde lang im Wasser. Tauchen ist eine Sportart und nicht einfach nur Baden. Eine durchschnittliche körperliche Fitness ist deshalb unerlässlich. Eine gute körperliche Fitness verringert zudem die Gefahr von Tauchunfällen. Deshalb kann z.B. regelmässiges Joggen oder Schwimmtraining eine gute Vorbereitung für einen Tauchkurs sein.
    3. Das menschliche Gehör Das menschliche Ohr besitzt durch den Ohrenschmalz (Cerumen) einen sehr guten natürlichen Schutz gegen Wasser und eindringende Keime. Durch zu häufiges Reinigen der Gehörgänge kann dieser Schutz leicht zerstört werden. Beim Tauchen kann dies sehr schnell zu Ohrenproblemen führen. Im schlimmsten Fall entsteht eine Mittelohrentzündung. Deshalb wird dringend empfohlen, die Reinigung der Ohren durch Wattestäbchen und Ähnliches vor dem Tauchen für mindestens eine Woche zu unterlassen.
    4. Der Tauchschüler arbeitet vor Kursbeginn selbstständig, die 5 Theorielektionen im eLearning durch. Dazu ist ein Computer, Tablet oder Smartphone und eine stabile Internetverbindung erforderlich. Auch die Beantwortung der im eLearning enthaltenen Knowledge-Review- und Quizz-Fragen geschieht vor Kursbeginn.
      (Alternativ kann die Theorie auch mit dem OWD-Manual, -Videos und gegen Aufpreis, in Papierform gelernt werden.) Es wird empfohlen, für jedes Kapitel 2 bis 4 Stunden Zeit einzuplanen.

    Welche Ausrüstung benötige ich für einen Open Water Diver-Kurs?

    Kurz: Die komplette Tauchausrüstung.

     


    Ausführlich: Für den Open Water Diver (OWD)-Kurs werden die folgenden Ausrüstungsgegenstände benötigt:

    1. Tauchmaske mit getemperten Gläsern
    2. Schnorchel
    3. Tauchflossen
    4. Tauchanzug
    5. Kopfhaube
    6. Taucherhandschuhe
    7. Füsslinge
    8. Tarierjacket mit Inflator und Signalpfeife
    9. Tauchcomputer
    10. Kompass
    11. Atemregler mit Oktopus und Finimeter
    12. 12- oder 15-Liter-Tauchflasche
    13. Bleigurt oder Bleitaschen
    14. Bleigewichte
    15. Signalboje
    16. (Taucherflagge)

    Die gesamte Ausrüstung nur für einen OWD-Kurs zu kaufen, lohnt sich wohl nicht. Deshalb ist es meist die einfachste und günstigste Lösung, die ganze Ausrüstung oder Teile davon bei der Tauchschule, bei welcher der Kurs stattfindet, zu mieten. Oft ist im Kurspreis die Mietausrüstung bereits enthalten.

    Was ist, wenn ich den Open Water Diver-Kurs unterbrechen muss?

    Kurz: Den OWD unterbrechen oder ein SD-Brevet erwerben.


    Ausführlich: Es kommt hin und wieder vor, dass ein Tauchschüler aus gesundheitlichen Gründen einen PADI Open Water Diver (OWD)-Kurs unterbrechen muss. Ebenso gibt es Tauchschüler, die wiederholt an der Theorieprüfung oder an den praktischen Übungen im Wasser scheitern. Oft benötigen solche Schüler einfach nur mehr Zeit und Ruhe zum Lernen oder zusätzliche Trainingslektionen im Wasser. Teilweise lassen jedoch die momentanen Lebensumstände eines Schülers einen höheren Zeitaufwand nicht zu. Wieder andere Tauchschüler müssen sich ungeplant eine längere Zeit von einer Krankheit oder einem Unfall erholen.

    In all diesen Fällen kann der Tauchlehrer ein sogenanntes Überweisungsformular ausstellen, mit dem der Tauchkurs innerhalb von 12 Monaten bei einem beliebigen anderen PADI-Tauchlehrer fortgesetzt werden kann.

    Danaben besteht auch die Möglichkeit, nach der Hälfte des OWD (nach 3 Theorie-, 3 Schimmband- und 2 Freiwasserlektionen) ein sogenanntes PADI Scuba Diver (SD)-Brevet zu bekommen. Ein SD taucht immer zusammen mit einem Tauchlehrer (Instructor) oder Divemaster und ist gegenüber dem OWD in der Tauchtiefe eingeschränkt. Ein SD-Brevet wird bei einer späteren Fortsetzung des OWD angerechnet.

    Was ist, wenn ich den Open Water Diver-Kurs nicht beenden kann/will?

    Kurz: Ein Abbruch, aber auch eine spätere Fortsetzung ist jederzeit möglich.


    Ausführlich: Es kommt hin und wieder vor, dass ein Tauchschüler aus gesundheitlichen Gründen einen PADI Open Wather Diver (OWD)-Kurs ganz abbrechen muss. Andere Schüler verlieren das Interesse am Tauchen oder der Aufwand zum Erlernen der Theorie oder der praktischen Übungen ist ihnen zu hoch. Selten kommt es auch vor, dass ein Anfänger Ängste oder handfeste Phobien unter dem Wasser entwickelt. In all diesen Fällen ist der Abbruch des Tauchkurses sinnvoll. Nicht jedermann ist für das Tauchen geeignet. Da lohnt es sich wirklich, ehrlich mit sich selbst zu sein.

    Auf Wunsch kann der Tauchlehrer bei einem Kursabbruch ein sogenanntes Überweisungsformular ausstellen, mit dem der Tauchkurs innerhalb von 12 Monaten bei einem beliebigen anderen PADI-Tauchlehrer fortgesetzt werden kann.

    Danaben besteht auch die Möglichkeit, nach der Hälfte des OWD (nach 3 Theorie-, 3 Schimmband- und 2 Freiwasserlektionen) ein sogenanntes PADI Scuba Diver(SD)-Brevet zu bekommen. Ein SD taucht immer zusammen mit einem Tauchlehrer (Instructor) oder Divemaster und ist gegenüber dem OWD in der Tauchtiefe eingeschränkt. Ein SD-Brevet wird bei einer späteren Fortsetzung des OWD angerechnet.

    Vielfach müssen bei einem Kursabbruch der ganze Kurs und das gesamte Lehrmaterial bezahlt werden.

    Ich bin unsicher, ob ich 200 oder 300 Meter schwimmen kann?

    Kurz: Versuche es selbständig vor dem Tauchkurs oder Schnuppertauchen.


    Ausführlich: Tauchschüler müssen, während der PADI Open Water Diver- (OWD) oder PADI Scuba Diver- Ausbildung (SD) beweisen, dass sie ohne Hilfsmittel mindestens 200 Meter am Stück schwimmen können. Alternativ können sie mit Schnorchel, Maske und Flossen, mindestens 300 Meter schwimmen. Zeitlimit gibt es für dieses Streckenschwimmen im PADI OWD und SD keine. Es kann in einem gemütlichen Tempo geschwommen werden. Andere Tauchorganisationen – wie z.B. SSI, CAMS oder NAUI – stellen ganz ähnliche Anforderungen.

    Das Gerätetauchen und Schwimmen haben nur sehr begrenzt etwas gemeinsam. (Lese dazu auch: Du bist Taucher. Du kannst sicher gut schwimmen?) In der SD- und OWD-Ausbildung wird die Schwimmfertigkeit lediglich überprüft, um die Sicherheit der Taucher im Notfall zu gewährleisten.

    Während dem Schnuppertauchen (PADI DSD), der SD- der OWD-Ausbildung wird durch den Tauchlehrer (Instructor) kein Schwimmunterricht erteilt, weil es sich bei den genannten Ausbildungen um Tauchausbildungen und nicht um Schwimmkurse handelt. Es liegt deshalb in der Verantwortung des Tauchschülers dafür zu sorgen, dass er vor Beginn des Tauchkurses das Schwimmen erlernt und/oder nötigenfalls trainiert.

    Wer vor dem SD oder OWD unsicher ist, ob er die oben genannten Anforderung erfüllen kann, begibt sich vor dem Tauchkurs in ein öffentliches Schwimmbad und versucht selbstständig 200 oder 300 Meter am Stück zu schwimmen. Im Notfall würde ihn dort der diensthabe Bademeister retten. Der Bademeister gibt auch gerne Auskunft darüber, wie lange das Schwimmbecken ist.

    Wer einen Selbstversuch im Schwimmbad (vor dem SD, OWD oder Schnuppertauchen) nicht alleine wagen möchte, wendet sich bitte an einen Schwimm-Club oder -Verein in seiner Nähe. Dort gibt es Schwimmlehrer, die gerne bereit sind, einen angehenden Tauchschüler beim Schwimmtraining zu unterstützen. Im Gegensatz zu dem meisten Tauchlehrern, ist ein Schwimmlehrer genau darauf spezialisiert. Unter folgendem Link findest du einen Schwimm-Club oder -Verein: Swiss Aquatics Mitgliedvereine.

    Wieso kann es gefährlich sein nach dem Tauchen über einen hohen Pass zu fahren?

    Kurz: Weil dies zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit führen kann!


    Ausführlich: Eistauchen im Silsersee, GraubündenWährend dem Tauchgang wird im Körpergewebe des Tauchers Stickstoff angereichert. Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis all dieser gelöste Sticksoff den Körper wieder verlassen hat. Wird der Umgebungsdruck nach dem Tauchen zu stark reduziert, kann der Stickstoff-Partialdruck (pN2) im Körpergewebe zu hoch werden und es kommt zu einem Ausperlen des gelösten Stickstoffs im Körper. Die dabei entstehenden Gasblasen können leicht zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit (DCS oder DCI) führen.

    Die auslösende Reduktion des Umgebungsdrucks geschieht meistens durch den Aufstieg in grössere Höhen als der Tauchplatz. Dabei kann es sich z.B. um eine Bergwanderung, Skifahren, eine Seilbahnfahrt, das Überqueren eines hohen Bergpasses oder ein Flug mit einem Flugzeug handeln.

    Allgemein wird empfohlen, nach dem Tauchen, für 24 Stunden nicht höher als etwa 300 Meter über den Tauchplatz aufzusteigen. Tauchcomputer können die Zeitdauer, in der man nicht höher aufsteigen sollte, auf die Minute genau berechne. Meist wird dieser Zeitraum nach dem Tauchen als sogenannte "No Flight Time" angezeigt. Abhängig von der Anzahl, Tiefe und Dauer der Tauchgänge, kann es sein, dass man auch schon nach weit weniger als 24 Stunden wieder fliegen oder in die Berge gehen darf.

    Ein Beispiel:
    Es ist generell eine sehr schlechte Idee, unmittelbar nach einem Tauchgang im Walensee (419 m.ü.M.) ins Engadin (ca. 1’200 bis 1'810 m.ü.M) zu fahren. Auf gar keinen Fall sollte man diesen Weg jedoch über den Julier (2’284 m.ü.M) oder Flüela (2’384 m.ü.M) zurücklegen! In Kerenzerberg (743 m.ü.M) über dem Walensee zu übernachten, stellt dagegen kaum ein Risiko dar.

    PS:
    Das Absteigen, tiefer als der Tauchplatz stellt keine Gefahr dar, weil dabei der Umgebungsdrucks erhöht wird.

    Woher weiss ich, ob mir das Tauchen gefällt oder nicht?

    Kurz: Wer das Tauchen nicht selbst erlebt hat, weiss nicht, ob es ihm/ihr gefällt.


    Ausführlich: Taucher im Indischen Ozean Es gibt viele Menschen die von sich behaupten, dass sie "niemals" tauchen könnten. Überwinden sie jedoch ihre Vorurteile und/oder Ängste und nehmen an einem Schnuppertauchen teil, gefällt es ihnen und sie werden zu begeisterten Tauchern. Und umgekehrt erleben nicht wenige Menschen, die von der Idee, das Tauchen zu erlernen, begeistert sind, bei einem Schnuppertauchen, dass es ihnen nicht im geringsten gefällt.

    Deshalb muss jeder für sich selbst das Tauchen erleben, um wirklich beurteilen zu können, ob sie/er das Tauchen mag oder nicht. Das Tauchen ist kein Sport für jedermann.

    Ein Schnuppertauchen ist die einfachste Möglichkeit, um das Tauchen unverbindlich zu erleben. Diese Angebote heissen für gewöhnlich Discover Scuba Diving (DSD), Introductory Scuba Experience, Try Scuba Diving oder Passport Diver. Sie dauern meist etwa einen halben Tag und ermöglichen es, das Gerätetauchen unter professioneller Anleitung und in einer sicheren Umgebung zu erleben.

    Warum soll ich in der Schweiz tauchen lernen?

    Kurz: Um die Ferien mehr geniessen zu können.


    Ausführlich: Taucher in New Zealand Es stellt einen Zeitaufwand von mehreren Stunden täglich dar, die Theorie für einen Tauchkurs zu lernen. Die meisten Urlauber wollten jedoch ihre Ferien/ihren Urlaub nicht mit Lernen zubringen.

    Wer einen Tauchkurs zu Hause in der Schweiz absolviert, kann in den Ferien ganz entspannt an geführten Tauchgängen teilnehmen und das Meer geniessen, ohne dort Übungen machen oder Bücher wälzen zu müssen. Im Gegenteil, neben den geführten Tauchgängen bleibt meist noch genug Zeit, um zu relaxen oder das fremde Land zu erkunden.

    Die Ferien sind immer zeitlich beschränkt, was bei einem Kurs zu unnötigem Stress führen kann. Bei einer Tauchausbildung in der Schweiz, herrscht weniger Zeitdruck, weil für die Absolvierung mehr als nur eine oder zwei Wochen zur Verfügung stehen.

    Im See ist das Tauchen anspruchsvoller als im tropischen Meer. Bei einer Tauchausbildung in der Schweiz erlernt man deshalb das Tauchen besser als im tropischen Meer. Taucher, die den See kennen, empfinden das Tauchen im warmen Meer meist als wesentlich einfacher. Auf diese Weise kann man viel entspannter das bunte, warme Meer geniessen.

    Ich habe jedes Mal Schmerzen in den Ohren, wenn ich im Schwimmbad tauche. Kann ich trotzdem tauchen?

    Kurz: Wahrscheinlich JA!


    Ausführlich: Das menschliche GehörIn jeder Grundtauchausbildung erlernt der Tauchschüler den Druckausgleich. Dadurch gehören die schmerzenden Ohren meist der Vergangenheit an.

    Nur selten gibt es medizinische Gründe für schmerzende Ohren beim Tauchen. Bei einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung kann ein Arzt solche medizinischen Probleme in der Regel erkennen.

    Was sind die Voraussetzungen für eine Tauchausbildung?

    Kurz: Eine ärztlich bestätigte Tauchtauglichkeit, normale körperliche Fitness und ein Alter von mindestens 8 Jahren.


    Ausführlich:Ein Tauch-Kurs Bevor man einen Tauchkurs beginnt, sollte man sich von einem Arzt die Tauchtauglichkeit bestätigen lassen. Es gibt einige körperliche und psychische Erkrankungen, bei denen das Tauchen lebensgefährlich sein kann. Solchen Risiken versucht eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung vorzubeugen.

    Das Tauchen ist keine Hochleistungssportart und wird von Tauchern meist als nicht besonders anstrengend empfunden. Viele Bewegungen fallen im Wasser leichter als an Land. Diese Tatsache täuscht darüber hinweg, dass das Tauchen durchaus einige Anforderungen an die Fitness stellt: Bei einem Tauchgang schwimmt der Taucher teilweise mehr als eine Stunde lang im Wasser. Tauchen ist eine Sportart und nicht einfach nur Baden. Eine durchschnittliche körperliche Fitness ist deshalb unerlässlich. Eine gute körperliche Fitness verringert zudem die Gefahr von Tauchunfällen.

    Tauchkurse für Erwachsene können ab einem Alter von 14 oder 16 Jahren besucht werden. Tauchkurse für Kinder gibt es ab einem Alter von 8 Jahren.

    Wie kann ich das Tauchen erlernen?

    Kurz: In einer Grundtauchausbildung.


    Ausführlich:Lehrmittel für die Tauchausbildung Der Einstieg in die Welt des Tauchens erfolgt normalerweise über einen Grundtauchkurs. Diese Ausbildung wird «Open Water Diver» (OWD), «Ein-Stern-Taucher», «Autonomous Diver» oder «Ocean Diver» genannt. Diese Ausbildungen erfüllen die Vorgaben der internationalen Norm ISO 24801-2. In einem Grundtauchkurs erlernt der Tauchschüler alles für die Teilnahme an Tauchgängen bis in eine Tiefe von 18 oder 20 Metern. Weltweit kostet eine Grundtauchausbildung umgerechnet rund 400.- CHF und dauert 3 bis 5 Tage. Grundtauchausbildungen, die weniger als 3 Tagen dauern, gehören meist nicht zu den seriösesten Angeboten.

    Ist es schwer, das Tauchen zu erlernen?

    Kurz: Normalerweise nicht.


    Ausführlich: Das Sporttauchen ist einfacher zu erlernen, als es sich die meisten Nichttaucher vorstellen. Beim Tauchen werden keine überdurchschnittliche intellektuelle, mentale, konditionelle, fein- oder grobmotorische Leistungen verlangt. Wer aber in einem dieser Bereiche deutlich eingeschränkt ist, empfindet das Erlernen des Tauchens möglicherweise als sehr herausfordernd.

    Man sollte den Aufwand zum Erlernen der Tauchtheorie nicht unterschätzen. Es ist von grossem Vorteil, wenn ein Tauchschüler über ein Grundverständnis der Mathematik, Physik, Pneumatik und Medizin verfügt. Für Tauchschüler mit Lernschwierigkeiten (z.B. Legasthenie oder Dyskalkulie) oder unzureichenden Sprachkenntnissen kann die Tauchtheorie zu einem Hindernis werden, welches sie nur mit vielen zusätzlichen Lektionen mit einem Tauchlehrer überwinden können.

    Ein guter und fortgeschrittener Taucher zu werden, bedingt viel Training und Erfahrung. Vor allem die perfekte Tarierung ist nicht einfach zu erlernen. Wer motorisch oder konditionell eingeschränkt ist, kann auch bei anderen Übungen während eines Tauchkurses an seine Grenzen kommen. Man muss aber kein besonders guter Schwimmer sein, um das Tauchen zu erlernen.

    Die fremde Umgebung unter dem Wasser kann auch zu einer psychischen oder mentalen Belastung werden. Nervosität, Ängste, Phobien oder Unsicherheit können das Erlernen des Tauchports erheblich erschweren oder gar verunmöglichen.

    Es gibt so viele Tauchorganisationen. Welche ist die Beste?

    Kurz: Keine oder alle.


    Ausführlich: Die unterschiedlichen Tauchorganisationen stellen letztlich nur unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel dar. Deshalb ist es schwierig, zu sagen, welche die Beste ist. Wahrscheinlich ist nicht jede Tauchorganisation für jedermann gleich gut geeignet. Manche Taucher erheben die Frage nach der Tauchorganisation zu einer nahezu schon religiösen Frage und übersehen dabei, dass ihre eigene Erfahrung nicht gleichermassen für andere Menschen gelten muss.

    Es gibt weltweit über 100 Tauchorganisationen. Diese Firmen und Verbände haben oft ihre ganz eigene Ausbildungsphilosophie. Weil heute die meisten gemäss der Norm ISO 24801 arbeiten, können Taucher problemlos die Tauchorganisation wechseln.

    Will man weltweit tauchen können, lohnt es sich sicherlich, Tauchkurse bei einer Tauchschule zu absolvieren, die einer der fünf grossen internationalen Tauchorganisationen angeschlossen ist:

      Professional Association of Diving InstructorsPADI: Die weltweit grösste Tauchorganisation bietet eine gute Tauchausbildung im amerikanischen Stil. Das «dive now»-Konzept bedeutet, dass man gleich am ersten Tag einer Tauchausbildung im Wasser tauchen wird. PADI-Tauchbasen findet man in jedem entlegenen Winkel der Welt.
      Scuba Schools InternationalSSI: Das Ausbildungssystem ist in zahlreiche kleine Kurse aufgeteilt. Keine andere Tauchorganisation bietet eine so feine Abstufung der Ausbildungen wie SSI. Dieser hohe Modularisierungsgrad hat jedoch einen hohen finanziellen Preis. SSI-Basen findet man weltweit, sie sind jedoch deutlich weniger weit verbreitet als PADI-Basen. SSI unterhält eine Art von Franchising-System, dem sich alle SSI-Tauchbasen und SSI-Tauchleher unterwerfen müssen.
      National Association of Underwater InstructorsNAUI: Die weltweite Nummer drei bietet ein sehr ähnliches Ausbildungssystem wie PADI. Tendenziell stellen NAUI-Ausbildungen höhere Anforderungen an die Tauchschüler als PADI- und SSI-Kurse. NAUI-Tauchbasen gibt es vorwiegend in Nord- und Mittelamerika sowie in der Karibik.
      Confédération Mondiale des Activités SubaquatiquesCMAS: CMAS bietet eine Ausbildungsstufe weniger als die meisten anderen Tauchorganisationen, was die einzelnen Kurse anspruchsvoller macht. Die Theorieprüfung muss bestanden werden, bevor der Tauchschüler ins Wasser darf. CMAS ist vorwiegend in Europa und in den ehemaligen französischen Kolonien aktiv. In gewissen Regionen der Welt ist CMAS nahezu unbekannt. CMAS ist im Gegensatz zu PADI, SSI und NAUI keine Firma, sondern als internationaler nicht gewinnorientierter Verband mit zahlreichen nationalen Mitgliedsverbänden, die mit eigenem Namen auftreten, organisiert. In der Schweiz wird CMAS vom SUSV, CMAS.ch und dem deutschen IAC vertreten. Gerade in Europa arbeiten viele CMAS-Tauchlehrer in lokalen Tauchvereinen ehrenamtlich, was jedoch keineswegs bedeutet, dass CMAS-Ausbildungen günstiger wären als die Ausbildungen anderer Tauchorganisationen.
      British Sub-Aqua ClubBSAC: Die Ausbildung ist ähnlich aufgebaut wie bei CMAS. Der britische Tauchverband ist vorwiegend in Grossbritannien, Indochina, Japan und Südkorea verbreitet.

    Wichtiger als die Tauchorganisation ist bei jeder Tauchausbildung der Tauchlehrer, der die Ausbildung leitet. Die beste Tauchorganisation nützt wenig, wenn der Tauchlehrer schlecht arbeitet.

    Leider gibt es bei jeder Tauchorganisation schwarze Schafe, die versuchen, auf Kosten einer guten Tauchausbildung ihren eigenen Gewinn zu optimieren. Diese schwarzen Schafe sind für Anfänger und teilweise nicht einmal für erfahrene Taucher im Vorhinein als solche erkennbar.

    Kann ich mit einer Brille oder Kontaktlinsen tauchen?

    Kurz: JA!


    Ausführlich:Junger Taucher mit Tauchermaske Die einfachste Möglichkeit für Brillen- und Kontaktlinsenträger besteht meist darin, für Tauchgänge günstige Tages-Kontaktlinsen zu tragen. Sie sind in jedem Optikergeschäft oder im Onlinehandel erhältlich. Solche weichen Kontaktlinsen gehen selbst dann nicht verloren, wenn man unter Wasser die Tauchmaske abnimmt und die Augen offen behält. Der Wasserdruck presst die Linse aufs Auge und hält sie in Position. Vorsicht ist nur dann geboten, wenn man sich ohne Maske an der Wasseroberfläche aufhält oder ins Wasser springt. Dann kann durch Wellen oder das Eintauchen ins Wasser eine Linse leicht aus dem Auge gespült werden.

    Eine weitere Möglichkeit für Brillenträger besteht darin, die persönliche Tauchmaske von einem Optiker mit geschliffenen Einsätzen versehen zu lassen. So wird eine scharfe Sicht unter Wasser auch ohne Kontaktlinsen möglich.

    Können Kinder das Gerätetauchen erlernen?

    Kurz: JA!


    Ausführlich: Obwohl die Frage, wie sich der erhöhte Druck während eines Tauchgangs auf den wachsenden Körper eines Kindes auswirkt, noch nicht abschliessend geklärt ist, sind sich die Tauchmediziner einig, dass das Kindertauchen – sofern es innerhalb der empfohlenen Regeln stattfindet – keine gesundheitlichen Schäden nach sich zieht.

    Kinder ab 8 Jahren können Tauchkurse besuchen und dort spielerisch in den Umgang mit dem Drucklufttauchgerät in einem Swimmingpool erlernen. Ab einem Alter von 10 Jahren können Kinder ein Junior-Brevet erwerben, das ihnen in Begleitung eines erwachsenen Tauchers das Tauchen im offenen Meer oder in einem See erlaubt. Es wird empfohlen, mit Kindern nicht tiefer als 12 Meter zu tauchen. Von mehr als einem Tauchgang pro Tag wird ebenfalls abgeraten.

    Ab einem Alter von 14 oder 16 Jahren kann ein/e Jugendlicher/e an Kursen für Erwachsene teilnehmen. Tauchführer- (Divemaster) und Tauchlehrerausbildungen (Instructor) bleiben jedoch jungen Erwachsenen ab 18 oder 20 Jahren vorbehalten, weil sich bei diesen Tätigkeiten rechtliche Fragen auftun können.

    Muss ich eine Tauchausbildung absolviert haben, um das Gerätetauchen ausüben zu dürfen?

    Kurz: Ja und nein.


    Ausführlich: Tauchschüler In der Schweiz gibt es keine rechtlichen Bestimmungen (abgesehen von den Regeln zur Taucherflagge in der Eidgenössischen Binnenschifffahrtsverordnung), welche direkt das Gerätetauchen betreffen. Deshalb gibt es auch keine Ausbildungspflicht für das Tauchen in Schweizer Gewässern. Es ist jedoch sehr wichtig, zu beachten, dass sich eine Krankenkasse oder Unfallversicherung wahrscheinlich weigern würde, die vollständigen Rettungs-, Behandlungs- und/oder Invaliditätskosten zu tragen, falls ein unausgebildeter Taucher verunfallen sollte. Wahrscheinlich würde jedes Schweizer Gericht das Tauchen ohne eine entsprechende Ausbildung zu Recht als grob fahrlässig einstufen.

    Jeder Tauchbasis, jedem Tauchlehrer und jedem Tauchpartner steht es frei, einen nicht durch eine der bekannten internationalen Tauchorganisationen brevetierten Taucher für einen Tauchgang abzulehnen oder ihn/sie zuvor zu testen. Meist ist es ohne das Vorlegen eines gültigen Tauchbrevets unmöglich, Tauchausrüstung zu kaufen oder zu mieten.

    Im Ausland gelten teilweise viel strengere und andere Regeln als in der Schweiz: In Australien und einigen anderen Ländern ist z.B. eine Grundtauchausbildung, die mindestens die Norm ISO 24801-1 erfüllt, gesetzlich vorgeschrieben. In Deutschland und Österreich sind viele Gewässer in privatem Besitz. Deshalb kann der Besitzer beliebig bestimmen, welche Tauchausbildung und/oder -erfahrung vorausgesetzt werden.

    (Ich bin kein Jurist und kann nicht für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Angaben auf dieser Webseite garantieren.)

    Darf ich nach dem Abschluss meiner Tauchausbildung weltweit tauchen?

    Kurz: Grundsätzlich JA.


    Ausführlich: Die meisten Tauchausbildungen sind nach ISO 24801 normiert. Diese internationale Norm wurde nicht zuletzt deshalb geschaffen, um die weltweite Anerkennung von Tauchbrevets zu vereinfachen. Trotzdem kann es in einigen Weltregionen bei der Anerkennung von Brevets von einer weniger bekannten Tauchorganisation immer noch zu Problemen kommen. Deshalb lohnt es sich, einen Tauchkurs bei einem Tauchlehrer von einer der vier grössten Tauchorganisationen zu machen (PADI, SSI, CMAS und NAUI).

    Was ist ein Tauchbrevet?

    Kurz: Ein Dokument, das den erfolgreichen Abschluss einer Tauchausbildung bestätigt.


    Ausführlich: Tauchbrevets sind weltweit anerkannte persönliche Dokumente, welche belegen, dass ein Taucher eine Tauchausbildung gemäss den jeweils dafür gültigen Standards erfolgreich abgeschlossen hat. Tauchbasen oder -schulen überprüfen oftmals das Tauchbrevet, bevor sie jemanden zu einer Ausfahrt oder Weiterbildung zulassen. Manchmal werden Tauchbrevets auch "Tauchschein", "Tauchzertifikat" oder einfach "C-Card" genannt.

    eCards von PADI

    Normalerweise kommen Tauchbrevets heute als digitale eCard und eher selten noch im Kreditkartenformat daher. Jedes Brevet besitzt eine eindeutige Nummer und kann meist online bei der Tauchorganisation, die es ausgestellt hatte, überprüft werden.

    Für jeden Taucher ist wichtig, dass sie/er sein persönliches Logbuch gewissenhaft führt. Das Logbuch dokumentiert nachvollziehbar, wie viel Erfahrung ein Taucher seit seiner Ausbildung sammeln konnte. Das Logbuch wird oft auf Tauchbasen und bei Tauchschulen zusammen mit dem Brevet überprüft.

    Brauche ich für jeden Tauchkurs ein ärztliches Attest?

    Kurz: Normalerweise, JA.


    Ausführlich: Es gibt Erkrankungen und Beeinträchtigungen, bei denen das Tauchen lebensgefährlich wäre. Tauchlehrer und -gruppenführer sind grösstenteils keine Ärzte und können deshalb nur sehr beschränkt beurteilen, welche Auswirkungen das Tauchen auf eine Krankheit haben kann. Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung sollte deshalb im Interesse jedes einzelnen Tauchers liegen.

    Viele Tauchschulen verlangen grundsätzlich für jeden Tauchkurs ein ärztliches Attest, welches die Tauchtauglichkeit bestätigt.

    Manchmal existiert auch die Möglichkeit, den eigenen Gesundheitszustand selbst einzuschätzen und auf einem vom Tauchlehrer ausgehändigten Formular zu dokumentieren. Damit übernimmt man selbst die Verantwortung für alle gesundheitlichen Folgen des Tauchens. Wird auf einem solchen Formular nur ein Punkt als kritisch angekreuzt, wird so oder so eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durch einen Arzt notwendig.

    Logo-SUHMSGrundsätzlich kann jeder Hausarzt die Tauchtauglichkeit untersuchen und bestätigen. Dazu druckt man am einfachsten das entsprechende Formular (siehe unten) des SUHMS aus und bringt es zum Arzttermin mit. Wer seinem Hausarzt diese Untersuchung nicht zutraut oder aus anderen Gründen unsicher ist, kann auch einen speziell ausgebildeten Tauchmediziner konsultieren. (siehe unten) 

    Die Formulare und nützliche Informationen des SUHMS für die Tauchtauglichkeitsuntersuchung:

     

    Ich bin unsicher, ob ich 200 oder 300 Meter schwimmen kann?

    Kurz: Versuche es selbständig vor dem Tauchkurs oder Schnuppertauchen.


    Ausführlich: Tauchschüler müssen, während der PADI Open Water Diver- (OWD) oder PADI Scuba Diver- Ausbildung (SD) beweisen, dass sie ohne Hilfsmittel mindestens 200 Meter am Stück schwimmen können. Alternativ können sie mit Schnorchel, Maske und Flossen, mindestens 300 Meter schwimmen. Zeitlimit gibt es für dieses Streckenschwimmen im PADI OWD und SD keine. Es kann in einem gemütlichen Tempo geschwommen werden. Andere Tauchorganisationen – wie z.B. SSI, CAMS oder NAUI – stellen ganz ähnliche Anforderungen.

    Das Gerätetauchen und Schwimmen haben nur sehr begrenzt etwas gemeinsam. (Lese dazu auch: Du bist Taucher. Du kannst sicher gut schwimmen?) In der SD- und OWD-Ausbildung wird die Schwimmfertigkeit lediglich überprüft, um die Sicherheit der Taucher im Notfall zu gewährleisten.

    Während dem Schnuppertauchen (PADI DSD), der SD- der OWD-Ausbildung wird durch den Tauchlehrer (Instructor) kein Schwimmunterricht erteilt, weil es sich bei den genannten Ausbildungen um Tauchausbildungen und nicht um Schwimmkurse handelt. Es liegt deshalb in der Verantwortung des Tauchschülers dafür zu sorgen, dass er vor Beginn des Tauchkurses das Schwimmen erlernt und/oder nötigenfalls trainiert.

    Wer vor dem SD oder OWD unsicher ist, ob er die oben genannten Anforderung erfüllen kann, begibt sich vor dem Tauchkurs in ein öffentliches Schwimmbad und versucht selbstständig 200 oder 300 Meter am Stück zu schwimmen. Im Notfall würde ihn dort der diensthabe Bademeister retten. Der Bademeister gibt auch gerne Auskunft darüber, wie lange das Schwimmbecken ist.

    Wer einen Selbstversuch im Schwimmbad (vor dem SD, OWD oder Schnuppertauchen) nicht alleine wagen möchte, wendet sich bitte an einen Schwimm-Club oder -Verein in seiner Nähe. Dort gibt es Schwimmlehrer, die gerne bereit sind, einen angehenden Tauchschüler beim Schwimmtraining zu unterstützen. Im Gegensatz zu dem meisten Tauchlehrern, ist ein Schwimmlehrer genau darauf spezialisiert. Unter folgendem Link findest du einen Schwimm-Club oder -Verein: Swiss Aquatics Mitgliedvereine.

    Wieso kann es gefährlich sein nach dem Tauchen über einen hohen Pass zu fahren?

    Kurz: Weil dies zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit führen kann!


    Ausführlich: Eistauchen im Silsersee, GraubündenWährend dem Tauchgang wird im Körpergewebe des Tauchers Stickstoff angereichert. Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis all dieser gelöste Sticksoff den Körper wieder verlassen hat. Wird der Umgebungsdruck nach dem Tauchen zu stark reduziert, kann der Stickstoff-Partialdruck (pN2) im Körpergewebe zu hoch werden und es kommt zu einem Ausperlen des gelösten Stickstoffs im Körper. Die dabei entstehenden Gasblasen können leicht zu einer lebensbedrohlichen Dekompressionskrankheit (DCS oder DCI) führen.

    Die auslösende Reduktion des Umgebungsdrucks geschieht meistens durch den Aufstieg in grössere Höhen als der Tauchplatz. Dabei kann es sich z.B. um eine Bergwanderung, Skifahren, eine Seilbahnfahrt, das Überqueren eines hohen Bergpasses oder ein Flug mit einem Flugzeug handeln.

    Allgemein wird empfohlen, nach dem Tauchen, für 24 Stunden nicht höher als etwa 300 Meter über den Tauchplatz aufzusteigen. Tauchcomputer können die Zeitdauer, in der man nicht höher aufsteigen sollte, auf die Minute genau berechne. Meist wird dieser Zeitraum nach dem Tauchen als sogenannte "No Flight Time" angezeigt. Abhängig von der Anzahl, Tiefe und Dauer der Tauchgänge, kann es sein, dass man auch schon nach weit weniger als 24 Stunden wieder fliegen oder in die Berge gehen darf.

    Ein Beispiel:
    Es ist generell eine sehr schlechte Idee, unmittelbar nach einem Tauchgang im Walensee (419 m.ü.M.) ins Engadin (ca. 1’200 bis 1'810 m.ü.M) zu fahren. Auf gar keinen Fall sollte man diesen Weg jedoch über den Julier (2’284 m.ü.M) oder Flüela (2’384 m.ü.M) zurücklegen! In Kerenzerberg (743 m.ü.M) über dem Walensee zu übernachten, stellt dagegen kaum ein Risiko dar.

    PS:
    Das Absteigen, tiefer als der Tauchplatz stellt keine Gefahr dar, weil dabei der Umgebungsdrucks erhöht wird.

    Mehr Fragen und Antworten:

    Fragen:
    • Viele Fragen zum Tauchen werden in unserem Taucher-FAQ beantwortet: Taucher-FAQ
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    Davosersee

    Bergsee bei Davos

    Der Davosersee ist ein natürlicher Stausee und liegt auf 1'559 m.ü.M., östlich der Stadt Davos. Dieser Bergsee ist 53 Meter tief und gilt als beginn des Landwassers, welches bei Tiefenkastel in die Albua mündet. Neben diesem natürlichen Abfluss existiert ein zweite künstlicher Abfluss, welcher aus dem Druckstollen des Kraftwerks in Klosters besteht.

    In Davosersee leben viele Fische und es existieren am Südufer mehre für Taucher sehr spektakuläre Felswände. Wegen der Nutzung der Wasserkraft, ist das Tauchen im Davosersee nur im Sommerhalbjahr möglich.

    Aufgrund der ganzjährig frischen Wassertemperaturen, empfehlen dringend einen Trockentauchanzug zu tragen! Zudem setzen wir bei zertifizierten Tauchern eine abgeschlossene Speciality-Ausbildung zum Bergseetaucher voraus.

    Tauchen im Davosersee

    Wir bieten im Davosersee:

    Für zertifizierte Taucher:

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